Handball

Kehrt Nationalkeeper Johannes Bitter zum HSV Hamburg zurück?

Maximilian Bronner
Johannes Bitter spielt für Deutschland bei der Handball-WM in Ägypten. 2007 wurde der langjährige HSV-Torhüter mit der Nationalmannschaft Weltmeister.

Johannes Bitter spielt für Deutschland bei der Handball-WM in Ägypten. 2007 wurde der langjährige HSV-Torhüter mit der Nationalmannschaft Weltmeister.

Foto: MATHIAS BERGELD / imago images/Bildbyran

Der Weltmeister-Torwart von 2007 wird beim Tabellenführer der 2. Bundesliga gehandelt. Vogt gibt Comeback beim Test gegen Hildesheim.

Hamburg. Torsten Jansen ließ sich am Freitag nach dem 33:26 (19:15)-Testspielsieg gegen Drittliga-Tabellenführer Eintracht Hildesheim zu einer brisanten Personalie nichts entlocken. „Einen guten Spieler kann man immer gebrauchen. Fakt ist auch, dass wir mehrere Torhüter haben, die vertraglich gebunden sind“, sagte der Trainer der Zweitligahandballer des HSV Hamburg (HSVH).

Laut einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ soll Nationaltorwart Johannes Bitter (38) im Sommer vom TVB Stuttgart zurück an die Elbe wechseln. Die beiden jetzigen Torhüter Jonas Maier (27) und Marcel Kokoszka (22) stehen noch bis Juni 2022 unter Vertrag.

Kehrt Bitter zurück zum HSV Hamburg?

Als Spieler wurde Jansen 2007 mit Bitter Weltmeister, in Hamburg spielten beide jahrelang beim HSV Handball zusammen. „Es gibt dazu nichts Konkretes“, hielt sich auch HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke bedeckt.

Über den Testspielerfolg verlor Jansen dann noch ein paar Worte mehr. „Wir haben zuletzt viel trainiert, selbst heute Morgen noch. Jeder sollte heute seine Spielzeit bekommen“, sagte Jansen, der seine Stammkräfte zu Beginn weitestgehend auf der Bank ließ. Beide Abwehrreihen hatten anfangs Probleme, Zugriff zu finden.

Vogt gibt im Test gegen Hildesheim Comeback

„In der ersten Halbzeit haben wir in den entscheidenden Situationen manchmal die wichtigen Schritte nicht gemacht und falsche Blöcke gestellt“, kritisierte Jansen. Im zweiten Durchgang stand die Verteidigung besser, erst in den Schlussminuten robbte sich Hildesheim etwas näher heran.

Kreisläufer Dominik Vogt (22) gab nach monatelanger Pause sein Comeback und wurde neben Thies Bergemann (24) und Finn Wullenweber (alle vier Tore) auf Anhieb bester HSVH-Torschütze. „Man merkt natürlich gerade in der Abwehr noch seinen Rückstand“, sagte Jansen. Der 22-Jährige war vor knapp zwei Wochen zur Wintervorbereitung ins Training zurückgekehrt.