HSV Hamburg

Handballer zu Gast beim Angstgegner EHV Aue im Risikogebiet

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Torsten Jansen ist Trainer beim HSV Hamburg.

Torsten Jansen ist Trainer beim HSV Hamburg.

Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto

Der HSVH gastiert im Erzgebirgskreis, wo der Inzidenzwert über 50 liegt. Nur 500 statt 2250 Zuschauer dürfen beim Spiel dabei sein.

Hamburg. Wann denn das Adrenalin höher schlage, wurde Trainer Torsten Jansen nach dem Saisonauftakt am vergangenen Sonntag gefragt: Bei der Verkündung der Ergebnisse des nächsten Corona-Tests oder beim Coachen? Definitiv beim Spiel, auch wenn die Sorge vor jedem Testergebnis mitschwinge, lautete die Antwort des­ ­43-Jährigen. Sechs positive Corona-Fälle hatten den Zweitligamännern des HSV Hamburg (HSVH) vor dem Heimsieg gegen Konstanz (32:23) zu schaffen gemacht, dem Team 14 Tage Quarantäne eingebracht.

Vor dem Auswärtsspiel am Freitagabend beim EHV Aue (19 Uhr/Sportdeutschland.tv) die gute Nachricht: Alle Tests blieben negativ. Mit 13 Spielern machte sich der Tross am Donnerstag auf nach Sachsen. Im Vergleich zum Konstanz-Spiel fehlte einzig der nicht berücksichtigte A-Jugendliche Jan Möller (18/Außen), zudem weiterhin Dominik Axmann (Rückraum). Der 21-Jährige sollte am Donnerstagabend die angeordnete Isolation verlassen dürfen.

HSVH spielt in Sachsen im Risikogebiet

Der HSVH gastiert im Risikogebiet, übernachtet im Hotel. Mit einem Inzidenzwert von 52,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist der Erzgebirgskreis stark betroffen. 500 der sonst bis zu 2250 Zuschauer erhalten Einlass in die Erzgebirgshalle. Auswärtsfans sind nicht zugelassen, die Freundschaft beider Lager bleibt eine Fernbeziehung.

„Wir haben uns bei unseren vorherigen beiden Spielen in Aue sehr schwergetan, beide Male verloren, uns auch von der hitzigen Atmosphäre beeindrucken lassen. Darauf sind wir nun besser eingestellt“, sagt Jansen, der davon ausgeht, dass auch 500 Zuschauer „richtig Alarm“ machen werden. „Wir wollen mit Aue die Tabellenposition tauschen“, sagt Kapitän Lukas Ossenkopp vor dem (frühen) Spitzenduell des Fünften mit den in zwei Spielen siegreichen Auern auf Platz zwei.

Die Hamburger werden erneut in den Dankestrikots mit eingelassenen Fannamen auflaufen. Zum Heimspiel gegen Dormagen (21. Oktober, 20 Uhr) soll das Dress mit neuem Sponsor präsentiert werden. Die 650 Tickets waren binnen weniger Stunden vergriffen. tip

( tip )