Nach Saisonabbruch

Hamburgs Handballer führen beispiellose Telefonaktion durch

Die HSVH-Handballer beim Dank an die Fans im vergangenen Jahr - in dieser Saison fiel der Abschied abrupter aus.

Die HSVH-Handballer beim Dank an die Fans im vergangenen Jahr - in dieser Saison fiel der Abschied abrupter aus.

Foto: Witters

Zweitligist startet mit der Rückerstattung der Tickets. Dafür greifen Trainer Toto Jansen und seine Spieler tausendfach zum Hörer.

Hamburg. Nach dem offiziellen Saisonabbruch der Zweiten Handball-Bundesliga hat der HSV Hamburg (HSVH) mit der Rückerstattung bereits erworbener Tickets begonnen.

Insgesamt entfallen für den HSVH sechs Heimspiele in der Sporthalle Hamburg. Der Verlust der fest eingeplanten Einnahmen stellt den Club vor große finanzielle Herausforderungen.

Zahlreiche HSVH-Fans verzichten auf Geld

Nach Vereinsangaben von Mittwoch haben zahlreiche Fans bereits ihren Verzicht auf eine Rückzahlung erklärt. Als Dank möchte der HSVH für diese Anhänger in der kommenden Saison ein Sondertrikot auflegen.

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Außerdem wollen HSVH-Urgestein Stefan Schröder, Trainer Torsten Jansen und seine Spieler mit jedem der 2000 Dauerkarten-Inhaber persönlich am Telefon über die Auswirkungen der Coronakrise sprechen.

HSVH etabliert neue Live-Fragerunde

„Wir brauchen Unterstützung, um auch in Zukunft Bundesliga-Handball in Hamburg zu sehen“, erklärte HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke in einer neu etablierten Live-Fragerunde mit den Fans auf Instagram.

"Wir sind voller Hoffnung aufgrund der großen Solidarität, die uns bislang entgegengebracht wird", sagte Frecke. Er hofft nun, bis Mitte Mai eine detaillierte Bestandsaufnahme abschließen zu können.