Handball

HSV Hamburg: Mit zwei Rückkehrern gegen Krefeld

Rechtsaußen Tobias Schimmelbauer ist bei den Hamburgern wieder mit von der Partie (Archivbild).

Rechtsaußen Tobias Schimmelbauer ist bei den Hamburgern wieder mit von der Partie (Archivbild).

Foto: Witters/Horky

HSVH-Trainer Torsten Jansen stimmen die Eindrücke der Trainingswoche vor dem Duell beim Ligaschlusslicht zuversichtlich.

Hamburg. Ihren Fans und den Gästen aus Hamburg versprechen sie die ganz große Bühne: Ein Hallensportspektakel soll es werden, wenn am Sonnabend (19 Uhr/Sportdeutschland.tv) die HSG Krefeld den Handball Sport Verein Hamburg empfängt. Erst spielen die Hockeyherren des Crefelder HTC im Hallenbundesligatopspiel gegen Rot-Weiß Köln, dann gibt’s ein Livekonzert der heimischen Band Jeck United, und anschließend wird im Zweitligaspiel um zwei Punkte geworfen. So die Krefelder Theorie. In der Praxis indes dürften die Handballer jedoch nur Außenseiter sein.

„Es geht nur mit einer 100-prozentigen Einstellung. Das muss jedem meiner Spieler bewusst sein“, sagt HSVH-Trainer Torsten Jansen vor dem Duell beim Ligaschlusslicht. Die Eindrücke der Trainingswoche stimmten zuversichtlich, dass das Ende der Auswärtsmisere, der letzte Sieg datiert vom September, gelingt. Mit 2:30 Punkten ist Aufsteiger Krefeld abgeschlagen Letzter.

Einzigen Saisonsieg gab es Anfang Oktober

Den einzigen Saisonsieg gab es Anfang Oktober, das Duell mit Mitaufsteiger Konstanz verlor die von Personalsorgen geplagte HSG in der Vorwoche deutlich mit 18:28. Trainer Arnar Gunnarsson wurde zudem Anfang der Woche entlassen, der Sportchef hütet mittlerweile wieder das Tor. „Von all dem lassen wir uns nicht blenden“, sagt HSVH-Kapitän Lukas Ossenkopp, „wir bestimmen mit unserer Leistung, wie das Spiel läuft.“

Personell reisen die Hamburger (Tabellenneunte; 17:15 Punkte) mit 16 Mann nach Krefeld. Die nach ihren Schulterverletzungen genesenen Jens Schöngarth (Rückraum) und Tobias Schimmelbauer (Außen) gehören nach sieben Wochen Pause erstmals zum Kader. Jansen will sie behutsam heranführen, je nach Spielverlauf und Spektakel aufbieten.

Die HSVH-Torhüter Aron Edvardsson (30/Island) und Marc van den Beucken (23/Niederlande) haben es vorerst nicht in die reduzierten EM-Kader ihrer Nationalmannschaften geschafft. Sie sollen sich als Reservisten bereithalten.