HSVH

Bauer kehrt bei Hamburger Handballern ins Team zurück

Spielmacher Philipp Bauer warf in elf Saisonspielen 39 Tore.

Spielmacher Philipp Bauer warf in elf Saisonspielen 39 Tore.

Foto: LeonieHorky / WITTERS

Die Handballer des HSVH wollen in die Spitzengruppe der zweiten Liga zurückkehren. Spielmacher Philipp Bauer ist zurück im Kader.

Hamburg.  Mit einem Erfolg gegen die Deutsche Jugendkraft (DJK) Rimpar Wölfe aus Würzburg will der Handball Sport Verein Hamburg (HSVH) Sonntag (17 Uhr, Sporthalle Hamburg; live auf Sportdeutschland.tv) seine starke Heimserie ausbauen und in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga zurückkehren. In dieser Saison gewann die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen, derzeit mit 13:11 Punkten Tabellensechster, vier ihrer fünf Auftritte in der Winterhuder Arena. Rund 3000 Zuschauer werden erwartet, die Tageskasse öffnet um 15.30 Uhr.

Nachdem Jansen (42) vergangenen Sonnabend bei der unglücklichen 23:24-Niederlage in Aue nur 13 gesunde Spieler zur Verfügung standen, sind es diesmal 15. Gegen den Tabellenachten (ebenfalls 13:11 Punkte) kehrt Spielmacher Philipp Bauer in den Kader zurück. Der 23-Jährige verpasste das Spiel in Aue wegen einer fiebrigen Erkältung, kam in dieser Woche jedoch zu Kräften, konnte im Training voll belastet werden.

Jansen: Bauer habe „in Aue merklich gefehlt“

Eine Platzwunde über dem Auge durfte als Indiz wiederhergestellter Einsatzfähigkeit und Kampfbereitschaft gewertet werden. Die Blessur wird ihn nicht behindern. Vor seiner Erkrankung präsentierte sich Bauer (39 Saisontore) in Bestform, war gegen Lübeck-Schwartau (29:21) und bei Tabellenführer TuSEM Essen (28:35) erfolgreichster Hamburger Werfer.

„In Aue hat er uns merklich gefehlt“, sagte Jansen und freut sich über eine Alternative im Rückraum, da Finn Wullenweber (22), Dominik Axmann (20) und Linkshänder Jens Schöngarth (30) wegen schwerwiegender Verletzungen länger ausfallen, dieses Jahr wohl nicht mehr fit werden.

Auch Linksaußen Tobias Schimmelbauer (32) muss mit seiner Schulterverletzung weitere Wochen zuschauen, wurde in Aue aber von Reifenhändler Jonas „Felge“ Gertges (21/16 Saisontore) optimal vertreten, der dort neun Tore warf. Auch Spielmacher Leif Tissier (19) kann gegen die Wölfe auflaufen, nachdem er seine schmerzhafte Rückenprellung resultierend aus seinem Sturz in Aue halbwegs auskuriert hat.