Bundesliga

HSV-Handballer wollen im kleinen Nordderby nachlegen

Hamburgs Hans Lindberg bejubelt seinen Treffer

Hamburgs Hans Lindberg bejubelt seinen Treffer

Foto: Christian Charisius / dpa

Im Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf wollen die Handballer des HSV nachlegen und weiter gewinnen.

Hamburg.  Maciej Majdzinski steht vor seinem ersten Einsatz für die HSV-Handballer. Zusammen mit seinem Teamkollegen Tim-Oliver Brauer wird er am Sonntag um 9 Uhr von der Stellinger Wolfgang-Meyer-Sportanlage aus zum Volkspark laufen. Die Frühschicht ist Teil der Olympia-Aktion „Lauffeuer 2024“, an der sich auch die HSV-Fußballprofis und die Hamburg Freezers beteiligen.

Am Abend zuvor wird Majdzinski, 19, wie auch der an der Wade verletzte Tom Wetzel seine Kräfte wohl schonen können. Trainer Michael Biegler will bei seinem Vorsatz bleiben, das polnische Talent behutsam aufzubauen und erst in der Rückrunde in der Bundesliga debütieren zu lassen.

Es gibt auch keinen Anlass, im Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf (19 Uhr, Barc­laycard-Arena) an der Aufstellung zu rütteln. Beim 30:21-Sieg am vergangenen Sonntag in Gummersbach spielte seine Mannschaft in der Abwehr zum wiederholten Mal groß auf und konnte, anders noch als bei der unglücklichen 21:22-Heimniederlage gegen Flensburg vier Tage zuvor, die Angriffsleistung diesem Niveau anpassen.

Biegler hofft, dass es der Beginn einer Serie war: „Ich möchte, dass wir im dritten Spiel hintereinander einen guten Rückzug haben und eine sehr gute Deckungsleistung zeigen. Wir haben uns im Gegensatz zum Flensburg-Spiel im Angriff sehr gesteigert, wobei in Gummersbach der Gegner irgendwann eingebrochen ist. Ich erwarte viel mehr Gegenwehr, auch über 60 Minuten, von Hannover-Burgdorf. Da müssen wir uns steigern.“

Das sollte mit der Unterstützung der Zuschauer möglich sein. Allerdings waren bis Freitag nur 4600 Karten für das kleine Nordderby verkauft. Für Torjäger Adrian Pfahl ist aber die Lautstärke entscheidend: „Natürlich dürfen gerne noch mehr Zuschauer in die Arena kommen, aber die, die da waren, haben in den vergangenen Spielen richtig Rabatz gemacht.“