Balingen will gegen HSV-Lizenz vorgehen, Lindberg vor Absprung

Hamburg. Nach Erteilung der Lizenz in dritter Instanz für den Handball-Bundesligisten HSV Hamburg will Absteiger HBW Balingen-Weilstetten eine einstweilige Verfügung gegen das Urteil des Schiedsgerichts erwirken. Dieses hatte am Mittwoch die Liga beauftragt, dem HSV doch noch die Spielgenehmigung zu erteilen. Die sportlich abgestiegene Mannschaft von Balingen-Weilstetten wäre andernfalls in der Bundesliga geblieben.

Die Lizenz für den HSV ist an die Bedingung gekoppelt, dass der Club bis Dienstagnachmittag etwa fünf Millionen Euro nachweist. Gelingt dies nicht, wäre der Abstieg in die Dritte Liga besiegelt, Balingen bliebe erstklassig.

Unterdessen hat Hamburgs Weltklasse-Rechtsaußen Hans Lindberg dem dänischen „Ekstra Bladet“ bestätigt, einen unterschriftsreifen Vertrag mit einem anderen Verein vorliegen zu haben. Er wartet wie die anderen Profis noch auf zwei Monatsgehälter. Die Geschäftsstellenmitarbeiter des HSV haben dagegen ihren Lohn für April und Mai fristgerecht erhalten.