Basketball

So schätzt Towers-Trainer Korner die EuroCup-Gruppe ein

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Raoul Korner ist der neue Cheftrainer der Hamburg Towers. Aktuell ist er in den USA auf Scoutingtour.

Raoul Korner ist der neue Cheftrainer der Hamburg Towers. Aktuell ist er in den USA auf Scoutingtour.

Foto: Witters

Am Freitag wurde die Gruppenphase ausgelost. Dabei hat das Team des Österreichers interessante Gegner zugelost bekommen.

Hamburg. Als Raoul Korner (48) in der Nacht zu Sonnabend gegen drei Uhr deutscher Zeit auf dem McCarren-Flughafen von Las Vegas landete, ging sein Blick sofort auf sein Handy. Wenige Stunde zuvor wurde in Barcelona die Gruppenphase des EuroCups ausgelost.

Wie im Vorjahr werden die Hamburg Towers auch in der Saison 2022/23 im zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb antreten. Der neue Trainer, der aktuell bei der NBA Summer League auf Scoutingtour ist, freut sich auf die internationalen Duelle. "Es sind sehr attraktive Destinationen und Teams dabei. Wir wollen wieder in die Play-offs einziehen", erklärte der Österreicher dem Abendblatt.

Basketball: Towers müssen nach Montenegro und England

Das war den Towers in bei ihrer ersten Teilnahme im EuroCup gelungen, im Achtelfinale scheiterte man aber am spanischen Topclub Valencia Basket.

Für die K.o-Runde müssen sich die Hamburger erst einmal gegen durchaus prominente Gegner durchsetzen.

In der Gruppe B treffen die Towers auf Hapoel Tel Aviv, CB Gran Canaria, KK Budućnost Podgorica aus Montenegro, Promitheas Patras aus Griechenland, die London Lions, Paris Basketball sowie Slask Wroclaw, Turk Telekom Ankara und Energia Trento, die bereits in der Vorsaison Gegner in der Gruppenphase waren. "Wir müssen zwei Teams in der Hauptrunde hinter uns lassen. Das wird kein leichtes Unterfangen, aber es ist auch nicht unmöglich. Es ist zu früh, abzuschätzen, wie stark die Teams sind. Die meisten Clubs haben ihre Mannschaft noch nicht zusammen", sagte Korner

Basketball: EuroCup-Modus wie in der Vorsaison

Die ersten acht Mannschaften jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale. Russische Teams sind wegen des Angriffskrieges auf die Ukraine im EuroCup nicht zugelassen. "Wir sind froh und stolz wieder im internationalen Wettbewerb spielen zu dürfen, die Reisen im EuroCup sind für uns etwas Besonderes. In unserer Gruppe sind bekannte Gesichter dabei, bei denen wir in der vergangenen Spielzeit gerne zu Gast gewesen sind und sie ebenso warm bei uns empfangen haben. Wir freuen uns ebenfalls auf die neuen Gruppengegner und heißen sie bereits jetzt bei uns in Hamburg herzlich willkommen“, erklärte Sportdirektor und Geschäftsführer Marvin Willoughby.

( ber )