Basketball

Towers: Elbdome soll bis 2024 auf der Veddel entstehen

Alexander Berthold
Das 16.500 Quadratmeter große Gelände vor der S-Bahn-Station Veddel/Ballinstadt – hier wollen Hochbahn AG und die Bundesliga-Basketballer der Hamburg Towers bauen. Der Senat muss jetzt entscheiden, wer es am Ende darf

Das 16.500 Quadratmeter große Gelände vor der S-Bahn-Station Veddel/Ballinstadt – hier wollen Hochbahn AG und die Bundesliga-Basketballer der Hamburg Towers bauen. Der Senat muss jetzt entscheiden, wer es am Ende darf

Foto: MARCELO HERNANDEZ / FUNKE Foto Services

Die Entscheidung über den Standort für das Prestige-Projekt soll nach Abendblatt-Info bis spätestens zum 30. Juni erfolgen.

Hamburg.  Die Planungen für den „Elbdome“, der bis zu 9000 Zuschauer fassenden neuen Multifunktionsarena der Hamburg Towers, gehen in die heiße Phase. Die Entscheidung über den Standort für das Prestige-Projekt soll nach Abendblatt-Informationen bis spätestens zum 30. Juni erfolgen.

„Politisch ist das Thema ganz oben angekommen. Die Unterstützung in der Regierung ist parteiübergreifend da. Aber es geht alles nicht so schnell“, erklärt Towers-Geschäftsführer Marvin Willoughby (44) und fügt optimistisch an: „Ich bin aber sehr, sehr, sehr positiv, dass wir im Sommer ein finales, gutes Ergebnis haben werden, was den Standort betrifft.“

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Der Plan sieht vor, dass die von Towers-Hauptgesellschafter Tomislav Karajica (43) geplante und finanzierte Arena bis 2024 im Stadtteil Veddel entstehen soll.

Die derzeitige Heimspielstätte der Basketballer – die edel-optics.de Arena in Wilhelmsburg – ist mit lediglich 3400 Plätzen für die Ambitionen der Towers, mittelfristig ein Topclub in der Bundesliga zu werden, der auch regelmäßig im internationalen Wettbewerb vertreten ist, deutlich zu klein.