Basketball-Bundesliga

Hamburg Towers feiern siebten Sieg in Folge

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Rainer Grünberg
Towers-Center Maik Kotsar war in Vechta erneut bester Werfer.

Towers-Center Maik Kotsar war in Vechta erneut bester Werfer.

Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto / Erik Hillmer/ EIBNER

Bester Werfer bei dem Erfolg in Vechta war erneut Center Maik Kotsar mit 22 Punkten und neun Rebounds.

Vechta. Die Hamburg Towers haben mit 88:82 (26:16, 23:25, 24:22, 15:19) in Vechta ihren siebten Bundesligasieg in Folge gefeiert, sollten damit das Play-off-Viertelfinale im Mai erreicht haben. Bester Werfer war erneut Center Maik Kotsar mit 22 Punkten und neun Rebounds. Power Forward Terry Allen steuerte 19 Zähler bei.

Nächster Gegner der Wilhelmsburger ist am Sonnabend (18 Uhr, MagentaSport) Meister Berlin. „Nur das zählt, die sieben Siege sind Vergangenheit“, sagte Kapitän Max DiLeo.

Nach schwachem Start: Hamburg Towers siegen in Vechta

Wer die deutschen EuroLeague-Mannschaften Alba Berlin und Bayern München bezwingt, danach beim neunmaligen deutschen Meister Brose Bamberg gewinnt, dessen Einstellung muss über jeden Zweifel erhaben sein, wenn er beim Tabellenletzten antritt. Nun hatten sich die Towers in dieser Hinsicht wenig vorzuwerfen, dafür sorgt schon ihr Trainer Pedro Calles, aber sie starteten an seinem vorigen Arbeitsplatz nicht mit jener Intensität und Leidenschaft, die sie zuletzt gegen prominentere Gegnerschaft ausgezeichnet hatte.

Calles hatte nach 7:11 Minuten genug Nachlässigkeiten gesehen, nahm seine erste Auszeit, nachdem Sha’markus Kennedy den Ball zum 14:13 für Vechta in den Korb gelegt hatte. Die Worte des Spaniers zeigten schnell Wirkung, die Towers zogen in den nächsten zwei Minuten auf 26:16 davon. Das wiederum zwang Calles’ Kollegen Derrick Allen zum Eingreifen, allerdings mit weniger nachhaltigem Erfolg.

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Vechta konnte regelmäßig Rückstände verkürzen

Immerhin: Vechta konnte fortan regelmäßig größere Rückstände verkürzen, zum Beispiel ein 45:62 nach 23 Minuten, aber dank ihrer Überlegenheit bei den Rebounds (40:34) und Steals (8:5) erhielten die Hamburger genug zweite Chancen, um Fehlwürfe und gelegentliche Unkonzentriertheiten ausgleichen zu können. Vechta jedenfalls kam bis zur Schlusssirene den Towers auf der Anzeigetafel in keiner Phase mehr bedrohlich nah.

Bayern Münchens Erfolgscoach Andrea Trinchieri (52) ist jetzt von der Basketball-Bundesliga wegen „respektlosen Verhaltens“ für ein Spiel gesperrt und mit einer Geldbuße von 2000 Euro belegt worden. Der Italiener soll sich am 27. März nach der Niederlage in Hamburg gegenüber Towers-Trainer Calles unsportlich verhalten und gegenüber den Schiedsrichtern den gebotenen Respekt vermissen lassen haben.