Basketball-Bundesliga

Towers: Großer Aufwand für einen Sieg gegen Bayreuth

| Lesedauer: 2 Minuten
Rainer Grünberg
Die Towers können nun wieder in der eigenen Halle spielen. (Archivbild)

Die Towers können nun wieder in der eigenen Halle spielen. (Archivbild)

Foto: WITTERS

Jan Fischer: „Für den Erfolg sind uns keine Anstrengungen und Kosten zu groß“ - das wurde durch die aufwendigen Umbauten deutlich.

Hamburg. Am Donnerstagabend um 19 Uhr kehrte der Parkettboden in die edel-optics.de Arena zurück. Er war für zwei Tage in die Sporthalle der Harburger Stadtteilschule Maretstraße ausgelagert worden, weil in der Spielstätte der Hamburg Towers die Technische Universität Harburg ihre schriftlichen Abschlussprüfungen abhielt.

Der logistische Aufwand, um weiter unter Basketball-Bundesliga-Bedingungen trainieren zu können, war enorm. Auf- und Abbau der vorgeschriebenen Spielfläche dauerte jeweils acht Stunden, am Freitagvormittag soll das übliche Einwerfen aber wie geplant in der eigenen Halle stattfinden. „Für den Erfolg sind uns keine Anstrengungen und Kosten zu groß“, sagte Towers-Geschäftsführer Jan Fischer.

Towers sind Kandidat für Play-off-Plätze

Die aktuelle Erfolgsgeschichte soll am heutigen Freitagabend (19 Uhr, MagentaSport) gegen den Tabellenzehnten medi Bayreuth (5:10 Siege) fortgeschrieben werden. Mit 9:4 Siegen sind die Towers als Tabellensiebter derzeit ein Kandidat für die acht Play-off-Plätze am Ende der Punktrunde, nicht nur statistisch, auch nach der zuletzt gezeigten Form.

Chefcoach Pedro Calles tut jedoch das, was er immer vor Spielen macht, er warnt: „Bayreuth ist weit besser, als es deren Bilanz aussagt.“ Im Gegensatz zu den Towers mussten die Bayern in dieser Saison gleich zweimal in Quarantäne. „Das hat sie zurückgeworfen“, glaubt der Spanier.

Kaum Rückschläge trotz vier verletzten Spielern

Die Rückschläge der Towers hielten sich dagegen in Grenzen, auch wenn der Trainer in den vergangenen beiden Wochen vier Verletzte beklagen musste. Talent Osaro Jürgen Rich Igbineweka (22) brach sich im Training eine Rippe und fällt wohl noch zwei Wochen aus. Center Maik Kotsar (24) verletzte sich am Finger, kehrte inzwischen aber ebenso zu den täglichen Übungseinheiten zurück wie Power Forward Terry Allen (27) nach Wadenproblemen und Small Forward Marvin Ogunsipe (24) nach Knieschmerzen. Alle drei sollen gegen Bayreuth im Kader stehen. „Wir mussten im Training wieder improvisieren, aber das sind wir ja gewohnt“, sagte Calles.