Hamburg. Die zähen Verhandlungen mit dem Erfolgstrainer könnten eine bittere Wendung nehmen. Im Jahr 2013 griff der Kiezclub durch.

Zugegeben, diese Episode aus dem Innenleben des FC St. Pauli ist schon etwas länger her – genauer gesagt mehr als zehn Jahre. „Da fährst du zum Training, und auf einmal haben wir keinen Trainer mehr. Sprachlos!“, kommentierte am 6. November 2013 Offensivspieler Kevin Schindler auf Facebook. Nicht nur die Spieler, auch die Fans und Berichterstatter waren an jenem regnerischen Mittwochmorgen komplett überrascht, dass Michael Frontzeck von jetzt auf gleich als Trainer des FC St. Pauli geschasst worden war.