Hamburg. Der „Millernton“-Chefredakteur Tim Eckhardt spricht über zahlenbasierte Analysen und die Taktik des Hamburger Kiezclubs.

Es ist sein „zweites Leben“, das er mit seinem ersten verheiratet hat, das Tim Eckhardt zum glücklichen Arbeitslosen machte. Raus aus Sibirien, rein ins Millerntor-Stadion. Oder auch: Komm unter meine Decke. Meine Uwe-Bahn-Decke. Denn Eckhardt wollte schon immer Sportjournalist werden. „Übertrieben ausgedrückt, habe ich als Kind in Sportjournalistenbettwäsche geschlafen, keine NDR-2-Bundesligashow mit Uwe Bahn verpasst“, sagt der heute 36-Jährige – der stattdessen Geowissenschaftler wurde.