St.-Pauli-Einzelkritik

„You’ll never walk alone“ – und ein neuer Boss auf dem Kiez

Rupert Fabig

FC St. Pauli feiert gegen Düsseldorf verdienten 2:0-Erfolg

Der FC St. Pauli hat sich mit dem ersehnten Sieg von einer insgesamt enttäuschenden Saison verabschiedet. Die Highlights.

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Im letzten Saisonspiel konnte St. Pauli gegen Düsseldorf einen 2:0-Heimsieg einfahren. Die Kiezkicker in der Einzelkritik.

Hamburg. Nach einer enttäuschenden Schlussphase der Saison, konnte sich der FC St. Pauli mit einem versöhnlichen Heimsieg gegen Düsseldorf in den Sommerurlaub verabschieden. Die Kiezkicker in der Einzelkritik.

Vasilj: Hielt sein grünes Trikot zum siebten Mal in 33 Spielen weiß. Auch ein Verdienst des nach 14 Jahren scheidenden Torwarttrainers Matthias Hain.

Zander: Am Tag der Abschiede kam er als effizienter Passgeber richtig an.

Ziereis (bis 67.): Gänsehautabschied des Kapitäns mit Standing Ovations nach neun Jahren am Millerntor.

Dzwigala (ab 67.): Seine Interpretation der Standing Ovation: In der Luft stehen, so wie beim Kopfball zum 2:0.

Medic: Am 112. Vereinsgeburtstag ließ er Fortuna-Torjäger Rouven Hennings ungefähr so alt aussehen.

Ritzka: Bei seinem Distanzhammer wurde es fast so laut wie bei der Verkündung des HSV-Pausenstands. Zweikampfstarkes Startelfdebüt.

Irvine: Der Boss. Die Sechs ist seine Position. Nächste Saison bitte öfters dort.

Buchtmann (bis 77.): „You never walk alone“ – wohin auch immer ihn sein Weg nach zehn Jahren St. Pauli führen wird.

Benatelli (ab 77.): Arrivederci.

Hartel: 33 Spieltage und 65 Minuten wird über seinen Abschluss als einzig offenkundige Schwachstelle diskutiert. Weswegen eigentlich? Dazu eine Vorlage.

Daschner (bis 90.+2): Oft involviert, manchmal effektiv, selten fehlerhaft.

Becker (ab 90.+2): Viel Spaß mit der Atmosphäre in Hoffenheim!

Amenyido (bis 90.+2): Apropos Atmosphäre: Wenn er ins Sprinten kommt, roart das Millerntor. Assist zum 1:0.

Lawrence (ab 90.+2): Zweiminütige Abschiedsrunde.

Dittgen (bis 90.+2): Mit 32,38 Stundenkilometern schnellster Akteur auf dem Feld. Verlässt er den Kiez im Eiltempo?

Makienok (ab 90.+2): Ob der Publikumsliebling weitere Jokereinsätze bekommt, entscheiden sich bald.

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