FC St. Pauli

Zwei Lichtblicke: Amenyido und Medic feiern Torpremiere

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St. Pauli patzt zum Jahresauftakt gegen Aue

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Bei Angreifer Etienne Amenyido sowie Innenverteidiger Jakov Medic wagt St. Paulis Trainer Timo Schultz jeweils weitere Prognosen.

Hamburg. Viele positive Aspekte gab es aus St.-Pauli-Sicht gewiss nicht beim 2:2 am Sonnabend gegen Aue. Einer war allerdings, dass die bisher schon bemerkenswert hohe Anzahl von zwölf verschiedenen Torschützen in den Ligaspielen dieser Saison auf jetzt 14 gesteigert werden konnte. Sowohl Innenverteidiger Jakov Medic (23) mit seinem Kopfballtreffer zum zwischenzeitlichen 1:1 (30.) als auch Stürmer Etienne Amenyido (23) zum 2:2 in der dritten Minute der Nachspielzeit feierten ihre Torpremiere für St. Pauli in der Zweiten Liga.

FC St. Pauli: Erste Tore von Etienne Amenyido und Jakov Medic

„Bei Jakov war ich überrascht, weil man ihn immer als sehr torgefährlich wahrnimmt“, sagte St. Paulis Trainer Timo Schultz zu der Tatsache, dass Medic erst in der zweiten Saisonhälfte zu seinem ersten Treffer in der Liga gekommen ist. Immerhin hatte der Innenverteidiger schon in der ersten DFB-Pokalrunde beim 1. FC Magdeburg (3:2) ebenfalls per Kopf ein Tor erzielt. „Er hat eine extreme Kopfballstärke, nicht nur defensiv, sondern auch offensiv. Da verspreche ich mir schon noch einige Tore von ihm“, sagte Schultz weiter.

Gleiches gilt für Amenyido, der nach seiner Verpflichtung im Sommer monatelang verletzt war. „Wir kennen seine Qualitäten, seine Haken, die er auch vor dem Tor gezeigt hat. Wenn der Junge erst einmal ins Rollen kommt, werden wir noch viel Spaß an ihm haben“, sagte Schultz. Dies wird auch nötig sein, damit das Team offensiv wieder schwieriger auszurechnen ist. Schließlich war Amenyido aus Osnabrück geholt worden, um die Lücke, die Leihgabe Omar Marmoush (jetzt VfB Stuttgart) hinterlassen hatte, einigermaßen zu füllen.

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