15. Spieltag

St. Pauli wird gegen den 1. FC Nürnberg rotieren

Daniel-Kofi Kyereh, Matchwinner beim 3:1-Sieg gegen Sandhausen, dürfte auch gegen Nürnberg gesetzt sein.

Daniel-Kofi Kyereh, Matchwinner beim 3:1-Sieg gegen Sandhausen, dürfte auch gegen Nürnberg gesetzt sein.

Foto: Witters

Trainer Timo Schultz möchte in der englischen Woche „Frische reinbringen“. Für Jakov Medic kommt das Spiel aber noch zu früh.

Hamburg. Trainer Timo Schultz kündigt vor dem Spiel seines FC St. Pauli am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de) beim 1. FC Nürnberg personelle Veränderungen an.

„Wechsel sind denkbar. Das ist eine englische Woche. Wenn wir die Möglichkeit haben, auf der einen oder anderen Position Frische reinzubringen, werden wir das auf jeden Fall machen“, sagte der 44-Jährige am Freitag.

St. Pauli muss weiter auf Medic verzichten

Der FC St. Pauli geht nach dem 3:1 im Nachholspiel gegen den SV Sandhausen und der Rückkehr an die Tabellenspitze mit Schwung in die Partie bei den Franken. Innenverteidiger Jakov Medic, der am vergangenen Wochenende gegen den SV Darmstadt 98 durch einen Ellenbogenschlag verletzt wurde, wird auch gegen Nürnberg fehlen. „Wir hoffen, dass er Anfang der nächsten Woche wieder auf dem Trainingsplatz steht“, sagte Schultz.

St. Paulis Schultz: Nürnberg mit ähnlichem System

Der 1. FC Nürnberg hat fünf Punkte weniger als St. Pauli und steht auf dem fünften Tabellenplatz. Ihr jüngstens Spiel hatte die Mannschaft von Trainer Robert Klauß mit 2:1 gegen den SV Sandhausen gewonnen. Zuvor allerdings gingen sie dreimal leer aus. In der Meisterschaft mussten sie ihre ersten beiden Niederlagen hinnehmen, im DFB-Pokal scheiterten sie am HSV.

Schultz weiß um die Qualitäten des Gegners und zollte dem Rivalen Respekt: „Der 1. FC Nürnberg ist in dieser Saison die defensiv stabilste Mannschaft. Sie haben sich vor der Saison sehr gut verstärkt und spielen eine stabile Runde“, sagte der Coach. „Sie spielen ein ähnliches Spielsystem wie wir.“

( dpa )

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