FC St. Pauli

Vier Nationalspieler: Nur Kyereh durfte jubeln

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Daniel-Kofi Kyereh vom FC St. Pauli, hier beim Spiel gegen Werder Bremen.

Daniel-Kofi Kyereh vom FC St. Pauli, hier beim Spiel gegen Werder Bremen.

Foto: Oliver Baumgart / picture alliance / foto2press | foto2press/Oliver Baumgart

Nach der Länderspielpause kehrt das internationale St.-Pauli-Quartett zurück. Wer wird beim nächsten Spiel auf dem Platz stehen?

Hamburg.  An diesem Donnerstag beginnt für die Nationalspieler des FC St. Pauli wieder der Alltag. Trainer Timo Schultz (44) wird sich ein Bild davon machen, in welchem körperlichen Zustand Daniel-Kofi Kyereh (25), Jackson Irvine (28), James Lawrence (30) und Finn Ole Becker (21) sind, und ob sie eine Alternative für die Startelf beim anstehenden Auswärtsspiel am Sonnabend (13.30 Uhr, Sky) bei Darmstadt 98 sein könnten. Rein sportlich lief das Länderspielfenster für das Quartett des Zweitligaspitzenreiters ganz unterschiedlich.

Gute WM-Chancen hat der bisher beim Kiezclub so überragende Kyereh. Sowohl beim 1:1 in Äthiopien als auch beim 1:0-Sieg gegen Südafrika wurde der Offensivspieler eingewechselt. Ob der letzte Erfolg, der zum Gruppensieg und zur Teilnahme an den Play-offs führte, allerdings Bestand hat, ist offen. Südafrika hat Protest gegen die Wertung eingelegt, nach dem der Foulelfmeter, der zum Sieg führte, fragwürdig gewesen sein soll. Sogar das Wort Manipulation wurde in den Raum gestellt. Derzeit prüft die Fifa die Vorkommnisse.

FC St. Pauli: Welcher Nationalspieler wird am Sonnabend spielen?

Nicht ganz so spektakulär verliefen die Länderspiele für Irvine. Der Mittelfeldspieler kam beim 0:0 gegen Saudi-Arabien und beim 1:1 gegen China jeweils 90 Minuten zum Einsatz. Durch die beiden Remis fiel Australien allerdings in der Tabelle auf Rang drei hinter Saudi- Arabien und Japan zurück.

Eine durchwachsene Bilanz konnte Becker ziehen. Bei der 0:4-Blamage der deutschen U-21-Nationalelf gegen Polen kam der Mittelfeldspieler nicht zum Einsatz. Besser lief es für den 20-Jährigen beim 4:0-Sieg gegen San Marino, als er sich 90 Minuten zeigen durfte.

Eher enttäuschend endeten die internationalen Auftritte für Torhüter Vasilj und Abwehrspieler Lawrence. Vasilj musste den WM-Traum nach dem 1:3 von Bosnien-Herzegowina gegen Finnland und dem 0:2 gegen die Ukraine, bei dem der Keeper zum Einsatz kam, begraben. Verteidiger Lawrence, der mit ­Wales Rang zwei hinter Belgien festigen konnte, aber weder beim 5:1-Sieg gegen Belarus noch beim 1:1 gegen Belgien zum Einsatz kam, darf hingegen noch auf die WM-Teilnahme hoffen.

( ber )

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