FC St. Pauli

Thomas Müller soll Luca Zander bald kennenlernen

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Luca-Milan Zander spielt seit 2017 für den FC St. Pauli.

Luca-Milan Zander spielt seit 2017 für den FC St. Pauli.

Foto: Valeria Witters / WITTERS

Ein Video, in dem der Bayern-Star über St. Paulis Verteidiger spricht, sorgt bei den Hamburgern für Belustigung. Wird bald Ernst daraus?

Hamburg. „Sorry, Meister Zander, ich habe dich nicht auf dem Schirm“, sagte Thomas Müller. Bei einem von der DFB-Medienabteilung als Unterhaltungsvideo arrangierten „Stadt-Land-Fluss“-Spiel gegen Leon Goretzka wusste der Bayern-Star nichts mit dem Rechtsverteidiger des FC St. Pauli anzufangen. „Das Video wurde mir von mehreren Freunden und Mannschaftskollegen geschickt“, erzählte Luca Zander am Montag vor dem ersten Training nach drei Tagen Wochenendpause, „das war sehr lustig.“

Thomas Müller rätselt über Luca Zander

Der 26-Jährige konnte über Müllers Unwissenheit lachen. Es ist ja auch ein Klassenunterschied zwischen seiner Liga und der der Bayern. Obwohl, vielleicht, wer weiß … Als Tabellenführer der Zweiten Liga darf man auch nach oben schauen. „Im Test gegen Freiburg (0:3) hat man gesehen, dass wir noch Schritte vor uns haben“, sagte Zander: „Irgendwann wollen wir in der Lage sein, auch gegen solche Gegner gut auszusehen.“

Zander schwärmt von Harmonie beim FC St. Pauli

Zufriedenheit, versichert Zander vor der Trainingswoche vor dem Spitzenspiel (Sa, 13.30 Uhr) gegen den Tabellensechsten Heidenheim, gibt es beim FC St. Pauli nicht: „Bei uns in der Kabine gibt es niemanden, der rumtanzt, weil wir jetzt gerade auf dem ersten Platz stehen.“ Die Harmonie im Team sei extrem gut, meint Zander, der seit 2017 bei St. Pauli spielt und gerade auch persönlich die beste Phase seiner Karriere erlebt. „Jeder muss Spaß haben an den Ideen, die wir gemeinsam umsetzen wollen“, erklärt Zander, „das ist aktuell der Fall.“

Dass immer mehr Trainer gegnerischer Mannschaften die Hamburger auf eine Favoritenposition für den Aufstieg hieven, sei ein zusätzlicher Ansporn, sagt Zander: „Schön, dass wir uns Respekt erarbeitet haben. Aber wenn wir etwas weniger machen, kann es auch schnell wieder runtergehen.“ Und das will niemand – auch Thomas Müller soll Luca Zander endlich kennenlernen.

( ah )

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