Einzelkritik St. Pauli

Kyereh beeindruckt mit Technik, Burgstaller mit Coolness

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Carsten Harms
St. Paulis Offensivmann Daniel-Kofi Kyereh bewies gegen den KSC nicht nur beim Torabschluss seine technischen Fähigkeiten.

St. Paulis Offensivmann Daniel-Kofi Kyereh bewies gegen den KSC nicht nur beim Torabschluss seine technischen Fähigkeiten.

Foto: Witters

Beim 3:1-Sieg zeigte sich der FC St. Pauli weitgehend souverän – und vor allem eiskalt. Hier sind die Profis in der Einzelkritik.

Karlsruhe. Der FC St. Pauli hat seine Auswärtsmisere in der 2. Fußball-Bundesliga beendet und dem Karlsruher SC die erste Heimniederlage zugefügt.

Die Hamburger feierten am Sonnabend mit dem 3:1 (2:0) bei den Badenern den ersten Sieg in der Fremde seit dem 10. April, damals noch in der vergangenen Saison.

Hier sind St. Paulis Spieler in der Einzelkritik:

Vasilij: Hatte lange fast nichts zu tun, außer Flanken abzufangen. Als er gefordert wurde, war der Keeper aber voll auf dem Posten, vor allem bei Hofmanns Abschlüssen per Fuß und Kopf. Beim Gegentor war er chancenlos.

Zander: Hielt sich offensiv mehr zurück als in manchen Spielen zuvor. Defensiv aber zeigte sich der Außenverteidiger tadellos.

Ziereis: Hatte durchaus gut zu tun mit KSC-Sturmriese Philipp Hofmann, hatte ihn aber überwiegend im Griff.

Medic: Wieder ein meist souveräner Auftritt des Innenverteidigers.

Paqarada (bis 90.): Der Linksverteidiger war auch offensiv sehr aktiv, auch wenn sein Flanken diesmal nicht wie gegen Ingolstadt verwertet wurden.

Lawrence (ab 90.): Half erfolgreich mit, den Vorsprung in der Schlussphase zu verteidigen.

Aremu: Ließ sich von seinem frühen Fehlpass nicht aus dem Konzept bringen und erfüllte seinen Job als Stabilisator im Mittelfeld.

Irvine (bis 75.): Ein sehr engagierter Auftritt des Australiers, der allerdings seine große Kopfballchance zum 3:0 hätte nutzen müssen.

Benatelli (ab 75.): Hatte einige Schwierigkeiten, ins Spiel seines Teams zu finden.

Hartel: Ein eher unauffälliger Auftritt des laufstarken Mittelfeldspielers. War am Gegentor beteiligt.

Kyereh (bis 84.): Seine Antritte mit Ball beeindrucken immer wieder. Technisch klasse, wie er das Tor zum 3:0 macht.

Makienok (ab 84.): Gewann wichtige Kopfballduelle in der Schlussphase und sorgte so für wichtige Entlastung.

Burgstaller: Beim Strafstoß blieb er trotz langer Unterbrechung völlig cool und legte stark das 3:0 auf. Seine vergebene Chance war da vergessen.

Dittgen (bis 75.): Sehr lauffreudig und engagiert. Das Tor zum 1:0 gehörte zur Hälfte auch ihm.

Buchtmann (ab 75.): War sofort im Spiel, forderte und eroberte Bälle.

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