St.-Pauli-Einzelkritik

Becker mit Übersicht – Benatelli traf falsche Entscheidungen

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Andreas Hardt

St. Pauli stemmte sich in Paderborn in Unterzahl vergeblich gegen die Niederlage. Doch es gab durchaus Lichtblicke. Die Einzelkritik.

Paderborn. Der Schwung vom Derbysieg gegen den HSV war beim FC St. Pauli im Spiel beim SC Paderborn bereits nach wenigen Minuten und der Roten Karte gegen Philipp Ziereis verflogen. Am Ende gab es die erste Niederlage der Saison. Dabei war soggar der Sieg möglich die Einzelkritik.

Vasilj: Nicht nur wegen des gehaltenen Elfmeters eine starke Leistung des Torwartes, der mit seiner Strafraumbeherrschung große Sicherheit ausstrahlte. Beim zweiten Gegentor aber nicht chancenlos.

Dzwigala (bis 63.): Der Zander-Vertreter agierte ausschließlich defensiv und wurde mit seinem Eigentor zum Unglücksraben.

Viet (ab 63.): Deutlich offensiver als Vorgänger Dzwigala.

Ziereis: Rot nach sechs Minuten für Trikotzupfen. Eine sehr harte Entscheidung.

Medic: Wechselte nach dem Platzverweis rechts in die Innenverteidigung und bestätigte auch da seine starke Form der letzten Wochen.

Paqarada: War fast ausschließlich mit Verteidigungsaufgaben beschäftigt, seine Flanken und Freistöße fehlten deshalb.

Smith (bis 83): Der Schwede war als erster „Prellbock“ vor der Abwehr und Ballabfänger wieder extrem wertvoll.

Dittgen (ab 83.): Konnte in der Schlussphase seine Schnelligkeit nicht mehr einbringen.

Becker (bis 63): Initiierte einige der Gegenangriffe mit seiner Ballsicherheit und Übersicht. Leitete so das 1:0 ein, scheiterte aber mit einer Großchance zum 2:1 am Torwart.

St.-Pauli-Einzelkritik: Benatelli traf falsche Entscheidungen

Benatelli (ab 63.): Traf in Umschaltsituationen einige falsche Entscheidungen.

Hartel (bis 83:) Lief und lief und läuft wahrscheinlich immer noch. In dem Unterzahlspiel aber nicht so auffällig wie gegen den HSV.

Buchtmann (ab 83.): Wichtiger Teil der Schlussoffensive, als zehn St. Paulianer versuchten, den Ausgleich zu erzwingen.

Kyereh: Sorgte mit Tempo und Beweglichkeit für Kontergefahr, spielte Burgstaller vor dessen Tor frei – muss aber in der 47. Minute das 2:1 erzielen.

Makienok (bis 11.): Musste nach dem Platzverweis für Lawrence gehen.

Lawrence (ab 11.): Stemmte sich wie seine Nebenleute mit viel Einsatz gegen die Niederlage.

Burgstaller: Der Torjäger war ein kämpferisches Vorbild für das ganze Team. Tauchte in der eigenen Hälfte auf, motivierte seine Kollegen, gab keinen Ball verloren und war immer torgefährlich.

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