St.-Pauli-Einzelkritik

Dittgen sorgt für Gefahr – Beckers unnötige Aktion

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Carsten Harms
Luca Zander (l.) und Maximilian Dittgen (r.) feiern St. Paulis Ausgleichstorschütze Rodrigo Zalazar.

Luca Zander (l.) und Maximilian Dittgen (r.) feiern St. Paulis Ausgleichstorschütze Rodrigo Zalazar.

Foto: Uwe Anspach / dpa

Kyereh war in Darmstadt nicht so auffällig wie zuletzt, Knoll sucht nach seiner Bestform. Der FC St. Pauli in der Einzelkritik.

Darmstadt. Der FC St. Pauli hat sich beim 2:2 in Darmstadt in der Nachspielzeit einen Punkt gesichert. Doch der Rückstand hätte erst gar nicht sein müssen. Die Hamburger Spieler in der Einzelkritik.

Himmelmann: Hatte bis zum Strafstoß fast gar nichts zu tun. In der zweiten Halbzeit musste er mehrmals retten. Wurde beim 0:2 von seinen Kollegen im Stich gelassen.

Ohlsson: Hatte Glück, dass Gegenspieler Skarke im Abseits war, als er ihn im Strafraum foulte. Ansonsten eine solide Leistung.

Ziereis (bis 65.): Hatte Darmstadts Topstürmer Serdar Dursun weitgehend im Griff. Musste offenbar angeschlagen vom Platz. Dies nutzte Dursun zu seinem Kopfballtor zum entscheidenden zweiten Tor.

Daschner (ab 65.): Vergab kurz nach seiner Einwechslung ein gute Chance zum Ausgleich mit einem misslungenen Lupfer, den Torwart Schuhen locker abfing. Das Foul an ihm führte am Ende zum Strafstoß, der St. Pauli noch einen Punkt bescherte.

Buballa: Eine weitgehend stabile Vorstellung des linken Mannes in der Dreier-Abwehrkette.

Zander (bis 74.): Hatte einige gute Vorstöße über die rechte Angriffsseite, seine Flanken müssen präziser werden.

Lankford (ab 74.): War maßgeblich am Anschlusstreffer beteiligt.

Knoll (bis 78.): Konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Der Kämpfertyp ist von seiner Bestform weiter ein Stück entfernt. Spielte kurz noch Innenverteidiger, ehe er ausgewechselt wurde.

Benatelli (ab 78.): Führte sich mit seinem Tor zum 1:2-Anschluss ein – auch danach sehr engagiert.

Becker: Sein ungeschicktes Foul im Strafraum an Kempe brachte sein Team völlig unnötig in Rückstand. Auch sonst nur mit wenigen guten Ansätzen.

Zalazar: Der „Zehner“ war nicht so dominant wie zuletzt gegen Nürnberg, hatte dennoch einige sehenswerte und vielversprechende Szenen. In der letzten Aktion des Spiels bewahrte er die Nerven und rettete seinem Team einen Punkt.

Dittgen (bis 78): Sorgte in der ersten Halbzeit mit seiner Dynamik über links für Gefahr.

Paqarada (ab 78.): Sollte über links noch einmal für neue Impulse sorgen. Dies gelang nur bedingt.

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Kyereh (bis 65.): Längst nicht so auffällig und torgefährlich wie in manchem Spiel zuvor.

Tashchy (ab 65.): Hatte keine wirklich torgefährliche Aktion.

Makienok: Legte immer wieder hohe Bälle auf seine Mitspieler ab, an Torgefahr aber mangelte es ihm, auch weil er im Strafraum zu wenige verwertbare Bälle bekam.

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