FC St. Pauli

Trainingsauftakt ohne Buchtmann, aber mit Talent Teixera

Carsten Harms
Mittelfeldspieler Christopher Buchtmann machte für St. Pauli hauptsächlich verletzungsbedingt nur zwölf Spiele in der abgelaufenen Saison.

Mittelfeldspieler Christopher Buchtmann machte für St. Pauli hauptsächlich verletzungsbedingt nur zwölf Spiele in der abgelaufenen Saison.

Foto: Witters

Sobota, der bei St. Pauli keinen neuen Vertrag erhalten hatte, spielt künftig in Polen für den Erstliga-Dritten Slask Breslau.

Hamburg. Genau fünf Wochen werden seit dem letzten Spiel der abgelaufenen Saison vergangen sein, wenn sich die Mannschaft des FC St. Pauli an diesem Sonntag zum ersten gemeinsamen Training der Spielzeit 2020/21 auf der Anlage an der Kollaustraße treffen wird. Es sind fünf Wochen, in denen reichlich viel passiert ist, was weit über die normale Personalfluktuation in einer Sommerpause hinausgeht.

So wird der neue Cheftrainer Timo Schultz mit seinem ebenfalls neuen Assistenten Loic Favé ein Team begrüßen, in dem viele bekannte Gesichter der vergangenen Jahre fehlen. Bei Christopher Buchtmann hat dies aber nichts damit zu tun, dass er den Verein verlassen hätte. Vielmehr ist der Mittelfeldspieler nach seiner Operation an der Ferse noch nicht wieder so weit hergestellt, dass er am Teamtraining teilnehmen könnte.

Außenstürmer Ryo Miyaichi wird am Sonntag zwar vor Ort sein, aber eher noch individuell trainieren. „Wir werden bei ihm vorsichtig sein“, sagt Sportchef Andreas Bornemann über den Japaner, der zum Ende der abgelaufenen Saison mit Knieproblemen ausgefallen war.

Chance für Youngster Teixeira

Bei den Profis mittrainieren soll auch U-23-Innenverteidiger Hugo Teixeira (20), da noch unklar ist, welche Belastungen Kapitän Christopher Avevor und Philipp Ziereis nach ihren auskurierten Verletzungen verkraften. Die Jungprofis Aurel Loubongo und Leon Flach (beide 19) bleiben vorerst im U-23-Team.

Offensivspieler Waldemar Sobota, der bei St. Pauli keinen neuen Vertrag erhalten hatte, spielt künftig in seinem Heimatland Polen für den Erstliga-Dritten Slask Breslau.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: St. Pauli