Fußball

Nach Coronapause: FC St. Pauli ist zurück auf dem Rasen

Beim "erweiterten Individualtraining" dürfen die Zweitligakicker zusammen üben. Doch es gelten strenge Regeln.

Hamburg.  An ein normales Mannschaftstraining ist auch bei den Fußballprofis des FC St. Pauli noch längst nicht zu denken. Und doch ging es für die Spieler nach mehr als zwei Wochen Coronakrise in dieser Woche endlich wieder auf den Rasen.

Es soll ein einsames Vergnügen bleiben, so der Plan. „Wir wollten das Individualtraining optimieren und abwechslungsreicher gestalten. Ergänzend zu den Kraft- und Ausdauereinheiten zu Hause und den virtuellen Gruppeneinheiten ist jeder Spieler viermal pro Woche für eine Stunde auf dem Rasen – und das jeweils angeleitet von einem Trainer“, sagte St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann über das neue Konzept. „Dabei ist uns der größtmögliche Schutz wichtig. Deshalb haben wir die umfangreichen Vorkehrungen hinsichtlich der Hygiene und den empfohlenen Abstandsregelungen getroffen.“

Coronarisiko: Strenge Regeln beim St.-Pauli-Training

Die Einheiten mit Ball auf dem Rasen finden nach Vereinsangaben über den Tag verteilt sowohl im Trainingszentrum an der Kollaustraße als auch im Millerntor-Stadion statt. Dabei gehen sich die Spieler aus dem Weg, ziehen sich in verschiedenen Kabinen um, wobei an der Kollaustraße auch die Räumlichkeiten des Nachwuchsbereiches genutzt werden. Zudem werden die Kabinen nach jeder Nutzung desinfiziert.

Es gibt eine feste Zuteilung von Trainer- und Betreuerteams, die nicht verändert wird. Das Trainingskonzept funktioniere im Rahmen der aktuell geltenden Vorgaben zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus, teilte der FC St. Pauli mit. Zuletzt hatten die Profis am 14. März gemeinsam trainiert.

Coronavirus: So können Sie sich vor Ansteckung schützen

  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, das Sie danach wegwerfen. Ist keins griffbereit, halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase. Danach: Hände waschen
  • Regelmäßig und gründlich die Hände mit Seife waschen
  • Das Gesicht nicht mit den Händen berühren, weil die Erreger des Coronavirus über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen können
  • Ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen halten
  • Schutzmasken und Desinfektionsmittel sind überflüssig – sie können sogar umgekehrt zu Nachlässigkeit in wichtigeren Bereichen führen