Einzelkritik FC St. Pauli

Sobota steigert sich beim Comeback, Conteh im Pech

Dimitrios Diamantakos traf erst zum 2:2 und sah später Rot.

Dimitrios Diamantakos traf erst zum 2:2 und sah später Rot.

Foto: TayDucLam / WITTERS

Robin Himmelmann erst machtlos, dann entscheidet seine Fußspitze.

Himmelmann: Seine rechte Fußspitze entschied den Pokalkrimi für sein Team. Der Torwart war bei den drei Gegentoren machtlos, bei den ersten beiden waren die Schüsse abgefälscht worden.


Hornschuh (bis 78.): Hatte einige Pro­bleme in der Defensive und musste sich mit Fouls behelfen. Kämpferisch vorbildlich, solange die Kräfte hielten.


Bedn arczyk (ab 78.): Sein schlechter Einwurf führte zum 3:3-Ausgleich in der Verlängerung.


Knoll: In der Abwehrzentrale nicht immer sicher, vor allem beim 0:2. Sein Kopfballtor und sicher verwandelter Elfmeter zeugten von seiner Willensstärke.


Buballa: War erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn an Kapitän. Arbeitete viel, aber hatte nur wenig gute Szenen.


Miyaichi: Immer wenn er auf der rechten Seite in die Tiefe geschickt wurde, sorgte er für Gefahr. Insgesamt passierte dies zu selten.


Sobota: Beim Startelfdebüt in dieser Saison kam er erst in der zweiten Halbzeit in Fahrt. Sein Tor zum 1:2-Anschluss war sehenswert und wichtig.


Buchtmann: Anfangs haderte er hauptsächlich mit Schiedsrichter und Gegner. Später setzte er Impulse, blieb 120 Minuten auf dem Feld und hatte beim Elfmeter eine ordentliche Portion Glück.


Möller Daehli (bis 107.): Hatte viel Ballbesitz, machte daraus aber insgesamt zu wenig Produktives.


Hoffmann (ab 107.): Durfte dankbar sein, dass sein vergebener Elfmeter keine fatalen Auswirkungen hatte.


Conteh (bis 67.): Der flinke Außenbahnspieler hatte Pech, als das Foul an ihm nicht geahndet wurde und es keinen Strafstoß gab (31.). In der Defensive offenbarte er Schwächen.


Sahin (ab 67.): Hätte als Konterspieler vor allem bei der 3:2-Führung in der Verlängerung mehr machen müssen. Seine Ballverluste waren gefährlich für das eigene Team.


G yökeres (bis 56.): Ließ seine Chancen zu Beginn ungenutzt und blieb insgesamt unauffällig.


Lankford (ab 56.): Hatte Glück, dass er bei seinem offensichtlichen Revanchefoul an Halke mit Gelb davonkam. Ansonsten bemüht.


Diamantakos: St. Paulis einziger vollwertig einsetzbare Stürmer nutzte seine Chance zum 2:2 eiskalt. Seine Rote Karte nach Foul am Torwart war unnötig.