2. Bundesliga

FC St. Pauli verlängert mit Trainer Markus Kauczinski

St.-Pauli-Trainer Markus Kauczinski (r.) und Sportchef Uwe Stöver bei der Vertragsunterzeichnung.

St.-Pauli-Trainer Markus Kauczinski (r.) und Sportchef Uwe Stöver bei der Vertragsunterzeichnung.

Foto: Tim Groothuis / WITTERS

Auch sein Assistent Markus Gellhaus bleibt am Millerntor. Sportchef Uwe Stöver: "Entwicklung der Mannschaft absolut positiv."

Hamburg. Der FC St. Pauli hat auf den anhaltenden sportlichen Höhenflug in der 2. Bundesliga reagiert und den Vertrag von Trainer Markus Kauczinski (48) bis 2020 verlängert. Das hat der Kiezclub am Freitagmittag bekannt gegeben. Auch Co-Trainer Markus Gellhaus (48), der unter Kauczinskis Vorgänger Olaf Janßen im Sommer 2017 ans Millerntor geholt worden war, unterschrieb für ein weiteres Jahr.

"Die Entwicklung der Mannschaft ist als absolut positiv zu bewerten. Dies ist die Kernaufgabe eines Trainers und seines Trainerteams. Deswegen ist es nur folgerichtig, die auslaufenden Verträge zu verlängern", sagte St. Paulis Sportchef Uwe Stöver.

Kauczinski sieht "gute Perspektive"

Kauczinski war vor knapp einem Jahr verpflichtet worden und hatte den FC St. Pauli vergangene Saison zum Klassenerhalt geführt. Aktuell steht der Kiezclub mit 23 Punkten aus 13 Spielen als Tabellenvierter gut da. "Ich musste nicht lange überlegen, da ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam eine gute Perspektive haben, um erfolgreich zu sein", sagte Kauczinski.

Für ihn gab es am Freitag noch eine gute Nachricht: Christopher Buchtmann hat die erneute Oberschenkelverletzung, die er sich im Spiel gegen Heidenheim vor zwei Wochen zugezogen hatte, auskuriert und steht für das Spiel bei Jahn Regensburg am Sonntag (13.30 Uhr) zur Verfügung.

Spielt Buchtmann für Flum?

Buchtmann könnte im Mittelfeld den Platz von Johannes Flum einnehmen, der gesperrt und obendrein krank ist. Allerdings sind laut Kauczinski auch Bernd Nehrig und Ersin Zehir Alternativen: "Die Entscheidung fällt am Sonnabend." Marc Hornschuh (Bandscheibenvorfall) mache zwar Fortschritte, mit dem Innenverteidiger sei aber erst im Januar wieder zu rechnen.

In Regensburg erwarte seine Mannschaft ein "echtes Spitzenspiel", sagte Kauczinski: "Betrachtet man nur die vergangenen acht Spieltage, ist der SSV Jahn die zweitbeste Mannschaft der Liga. Nur wir waren besser."