Einzelkritik St. Pauli

Bouhaddouz hätte das Spiel früh entscheiden können

Sobiech agierte wie ein vorbildlicher Abwehrchef. Picault spielte Stuttgart schwindlig, am Ende ging ihm aber die Puste aus.

Himmelmann: Verhinderte mit einer Glanzparade früh den Rückstand. Insgesamt wenig gefordert, bei den Gegentoren machtlos.

Hedenstad: Erledigte seinen Job auf der rechten Abwehrseite zuverlässig, ohne dabei zu glänzen.

Sobiech: Ein vorbildlicher Abwehrchef, der sich weder in der Luft noch am Boden Blößen gab.

Ziereis: Hatte ungewohnt viele Wackler in seinem Spiel. Der Innenverteidiger hob beim Siegtor das Abseits auf.

Buballa: Zeigte sich gegenüber den Sevilla-Spiel defensiv verbessert, verzichtete aber weitgehend auf seine offensiven Sprints.

Nehrig (bis 79.): Brachte seinen Kampfgeist ins Spiel ein, hatte in seinen Aktionen insgesamt Licht und Schatten.

Gonther (ab 79.): Sollte wenigstens den einen Punkt sichern. Es gelang nicht.

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Buchtmann: Eroberte in der ersten Hälfte im Mittelfeld immer wieder Bälle und erstickte so Stuttgarter Angriffe frühzeitig. Im Verlauf des Spiels ließ er aber gemeinsam mit Nehrig zu viele Lücken zu.

Sobota: Leitete mit einem perfekten Flügelwechsel auf Picault das 1:0 ein. Sonst aber ohne große Impulse.

Kalla: Der Allrounder rechtfertigte mit einer soliden Leistung seine Startelf-Nominierung.

Bouhaddouz (bis 70.): Der Stürmer, der aus Sandhausen verpflichtet worden war, bewies nicht nur mit seinem Tor, dass er ein wertvoller Spieler für St. Pauli werden kann. Er hätte das Spiel aber schon früh entscheiden müssen.

Dudziak (ab 70.): Sollte die zu diesem Zeitpunkt schwindende Stabilität wieder ins Spiel bringen – was nicht gelang.

Picault (bis 69.): Der flinke US-Amerikaner brachte die VfB-Abwehr mit seinen Antritten und Sprints immer wieder in Verlegenheit. Mit Fortdauer des Spiels ging dem Offensivspieler die Luft aus.

Miyaichi (ab 69.): Der schnelle Japaner brachte keine Entlastung nach vorn.