FC St. Pauli

DFB-Sportgericht reduziert Strafe gegen Trainer Lienen

Trainer Ewald Lienen muss nur noch 4000 Euros zahlen

Trainer Ewald Lienen muss nur noch 4000 Euros zahlen

Foto: ValeriaWitters / WITTERS

Die Geldstrafe gegen FC-St.-Pauli-Coach Ewald Lienen ist gekürzt worden. Unterdessen trainierte John Verhoek mit der Mannschaft.

Hamburg. Die Strafe gegen FC-St.-Pauli-Coach Ewald Lienen wurde gekürzt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Ende April ausgesprochene Geldstrafe um 1000 Euro auf 4000 Euro reduziert. Lienen war wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt worden, wogegen er Einspruch eingelegt hatte. Nach seinen neuerlichen Ausführungen verurteilte ihn das Gericht zu einer Strafe von 4000 Euro.

Lienen hatte sich während eines Testspiels bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach am 28. März unsportlich gegenüber dem gegnerischen Spieler Ibrahima Traore geäußert und war daraufhin von Schiedsrichter Christian Bandurski (Oberhausen) aus dem Innenraum verwiesen worden. Gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts kann binnen einer Woche Berufung vor dem DFB-Bundesgericht eingelegt werden.

Unterdessen trainierten die Braun-Weißen am Mittwoch zunächst vor dem Fernseher. Die Vorbereitung auf das Spiel beim 1. FC Kaiserslautern begann mit der Videoanalyse. Anschließend wurde dann auf dem Rasen trainiert. Dabei fehlten Dennis Daube (muskuläre Probleme), Lennart Thy (Wadenprellung) und Christopher Nöthe (zuletzt krank). Die drei Spieler absolvierten ein Lauftraining im Niendorfer Gehege.

Zudem waren Lasse Sobiech (muskuläre Probleme) und Ante Budimir (Fersenprellung) mit einem individuellen Programm beshäftigt. Eine Rückkehr gab es dagegen für John Verhoek, der nach überstandener Knieprellung das komplette Mannschaftstraining absolvierte. (sid/lem)