Kapitän Sören Gonther spielte mit gebrochenem Schulterblatt

Hamburg. Wochenlang hat Sören Gonther ein ziemlich schmerzhaftes Geheimnis mit sich herumgetragen. „Ich habe drei Spiele mit einem gebrochenen Schulterblatt bestritten“, verriet der Kapitän des FC St. Pauli jetzt. Inzwischen ist die Verletzung ausgeheilt. „Ich habe keine Beschwerden mehr“, sagt der Innenverteidiger.

Die Fraktur am unteren Ende des Schulterblatts hatte sich Gonther am 5. Dezember im Auswärtsspiel beim VfL Bochum unbemerkt zugezogen. „Ich musste zur Halbzeitpause mit Wadenproblemen ausgewechselt werden. Aber als ich am nächsten Morgen aufwachte, konnte ich mich kaum noch bewegen“, erzählt Gonther. Mit einer Betäubung bestritt er die Spiele gegen Darmstadt (0:1), in Ingolstadt (1:2) und gegen Aalen (3:1). „Wäre die Verletzung bekannt gewesen, wäre dies für die Gegner ein gefundenes Fressen gewesen“, sagt der 28-Jährige. Er habe während der Spiele keine Schmerzen gehabt, aber auf den Videos sei zu sehen, dass er den Arm nicht richtig bewegt habe.

( (C.H.) )

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