2. Bundesliga im Liveticker

Keeper Tschauner köpft das 2:2 gegen Paderborn

Ebbers schießt St. Pauli in Führung, doch Paderborn gleicht kurz darauf aus abseitsverdächtiger Position aus. Der Ex-St.-Paulianer Deniz Naki steht in der Startelf bei Paderborn.

St. Pauli - Paderborn 2:2 (0:0)


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90. (+4) Minute: Schlusspfiff! St. Pauli erkämpft sich einen Punkt gegen Paderborn. Zunächst gingen die Hamburger durch Ebbers (53.) in Führung. Wenig später sorgte Yilmaz (56.) für den Ausgleich, ehe eine Co-Produktion der Ex-St.-Paulianer Naki und Saglik (85.) Paderborn in Führung brachte. In der Nachspielzeit köpfte dann Keeper Tschauner St. Pauli zu einem glücklichen Unentschieden und ließ sich frenetisch feiern.

90. (+4) Minute: Noch einmal Freistoß für Paderborn. Schachten bleibt in der Mauer stehen und wehrt den Ball erfolgreich ab. Das war‘s!

90. (+2) Minute: St. Pauli wirft jetzt alles nach vorne und will den „Dreier“.

90. (+1) Minute: Tooooooooor für St. Pauli! Torhüter Tschauner geht bei einer Ecke mit nach vorne und köpft das nicht mehr für möglich gehaltene 2:2.

90. Minute: Hofmann ersetzt Naki, der Applaus vom Hamburger Publikum erhält.

88. Minute: Tschauner kommt weit aus seinem Kasten und klärt mit dem Fuß vor Naki.

88. Minute: Zeitz ersetzt Vrancic bei Paderborn.

86. Minute: Ausgerechnet Naki und Saglik drehen das Spiel für Paderborn. St. Pauli hat noch vier Minuten plus Nachspielzeit, um doch noch den Ausgleich zu erzielen.

85. Minute: Tor für Paderborn! Tschauner kann Nakis Schuss zunächst noch parieren, aber den Abpraller verwertet Saglik. St. Paulis Ex-Spieler sorgen für die Wende. Paderborn führt 2:1.

82. Minute: Den fälligen Freistoß schießt Meha direkt aufs Tor. Tschauner klärt zur Ecke, die nichts einbringt.

81. Minute: Schachten begeht ein taktisches Foul gegen Meha und kassiert die Gelbe Karte. Es ist seine fünfte. Damit fehlt der Linksverteidiger im nächsten Spiel gegen Dynamo Dresden.

79. Minute: Funk schickt Bruns, der direkt aus 15 Metern abzieht. Kruse hält die Kugel fest.

77. Minute: Wechsel bei St. Pauli. Daube kommt für Kringe.

76. Minute: Avevor bringt den Ball von rechts scharf in den Strafraum. Kringe und Thy verpassen in der Mitte. Auch Bartels kommt zu spät, Paderborn kann klären.

74. Minute: Unsicherheit in St. Paulis Defensive. Tschauner ist sich mit seiner Abwehr uneins. Brückner versucht der Nutznießer zu sein, verfehlt das leere Tor aber deutlich.

73. Minute: Kringe leitet mit dem Kopf weiter auf Bartels, der nach einem Kontakt mit Kruse im Strafraum zu Fall kommt. Doch Paderborns spielte vorher klar den Ball. Es gibt zurecht Ecke statt Strafstoß. Kringes Eckball pflückt Kruse jedoch locker herunter.

72. Minute: Meha hält den Fuß gegen Schachten drauf und kassiert die Gelbe Karte. Damit fehlt der Paderborner im nächsten Heimspiel gegen Union.

71. Minute: Schachten wird glänzend freigespielt, doch das Schiedsrichtergespann entschiedet auf Abseits. Doch davon war Schachten beim Zeitpunkt des Abspiels meterweit entfernt. St. Pauli hat erneut Pech mit einer Abseitsentscheidung.

67. Minute: Thorandt klärt Brückners Pass in den Fünfer. St. Pauli gerät zunehmend in Bedrängnis.

65. Minute: Mittlerweile ist auch bekannt, warum Ebbers ausgewechselt werden musste. Der Stürmer verletzte sich am Oberschenkel, es ist wohl eine Zerrung.

62. Minute: ... Bolls Versuch bleibt in der Mauer hängen.

61. Minute: Boll wird an der Strafraumkante von Yilmaz gefoult. Gute Freistoßmöglichkeit für St. Pauli...

60. Minute: Mehas Freistoß tuschiert das Außennetz. Tschauner wäre aber da gewesen.

58. Minute: Ebbers muss verletzungsbedingt runter. Thy ist nun neu im Spiel.

57. Minute: St. Paulis Führung hält gerade mal drei Minuten. Paderborn gelingt die blitzschnelle Antwort. Der Spielstand ist wieder ausgeglichen.

56. Minute: Tor für Paderborn! Vrancic steckt durch auf Yilmaz, der völlig frei vor Tschauner die Ruhe behält und zum 1:1 einschiebt. Doch der Paderborner stand beim Abspiel wohl im Abseits - knifflige Entscheidung.

55. Minute: St. Pauli ist das erlösende Tor gelungen. Bleibt es dabei, ziehen die Hamburger punktemäßig mit Paderborn gleich.

53. Minute: Tooooooor für St. Pauli! Bruns bedient Schachten auf Linksaußen, der sofort in die Mitte flankt. Am zweiten Pfosten steht Ebbers völlig blank. Der Stürmer drückt den Ball über die Linie und lässt sich feiern. Es ist sein 3. Saisontor und sein 101. Zweitliga-Tor. St. Pauli führt 1:0.

52. Minute: Konter für St. Pauli: Kringe schickt Ebbers mustergültig, doch das Schiedsrichtergespann entscheidet auf Abseits. Klare Fehlentscheidung! Bitter für St. Pauli, Ebbers wäre durch gewesen.

51. Minute: Ebbers erzwingt eine Ecke gegen Strohdiek. Kringe bringt den Ball hinein. Der Ball wird zunächst geklärt. Bruns‘ Nachschuss fehlt letztlich die nötige Härte.

48. Minute: Riesenchance für St. Pauli! Bartels erobert die Kugel gegen Ziegler und steht plötzlich völlig frei vorm Tor. Doch dann versagen dem Mittelfeldspieler die Nerven und er scheitert am glänzend reagierenden Kruse.

48. Minute: Funk schickt Ebbers, doch der Pass ist mal wieder einen Tick zu steil.

46. Minute: Die St.-Pauli-Fans skandieren „Scheiß DFB“. Das bezieht sich auf das Verbot der Wunderkerzen.

46. Minute: Der Ball rollt wieder! Bei St. Pauli ist nun Bruns neu im Spiel für den gelb-vorbelasteten Gyau.

Halbzeitanalyse: Der FC St. Pauli und der SC Paderborn trennen sich 0:0 zur Pause. Die Hamburger begannen sehr schwungvoll und hatten durch Kringe (20.) die größte Möglichkeit in Führung zu gehen. Danach ließen die Kiezkicker nach und die Partie war weitestgehend ereignisarm, bis Paderborn kurz vor der Pause plötzlich die Riesenchance zur Führung (45.+1) hatte. Im zweiten Durchgang muss sich St. Pauli deutlich steigern, wenn sie heute gewinnen wollen.

45. (+2) Minute: Halbzeit!

45. (+1) Minute: Riesenchance für Paderborn! Naki dringt in den Sechzehner ein und legt quer auf Brückner. Der Paderborner muss eigentlich nur noch ins leere Tor einschieben, schießt aber drüber. Diese Szene ist symptomatisch für die Partie.

44. Minute: Bertels kommt im Zweikampf der Hamburger nach einem Kontakt mit Mohr zu Fall. Schiri Welz lässt weiterlaufen. Glück für St. Pauli.

43. Minute: Nach einer Paderborner Ecke rollt der Konter für St. Pauli. Doch Funks Pass auf Kringe ist unerreichbar. St. Pauli fehlt in dieser Phase die Genauigkeit.

41. Minute: Meha verzieht einen Freistoß der Gäste komplett. Auch von Paderborn geht derzeit wenig Torgefahr aus.

38. Minute: Kringe, Funk und Gyau setzen sich schön auf der rechten Seite durch. Gyau wird letztlich frei gespielt, doch sein Pass auf Bartels ist viel zu hoch angesetzt. So kann Bartels den Ball nicht schnell genug verwerten und eine gute Chance verpufft. St. Paulis Fans werden langsam ungeduldig.

33. Minute: Ebbers steckt durch auf Bartels, der eine Ecke rausholt. Kringes Eckball rutscht dann durch Freund und Feind hindurch. Paderborn kann letztlich aber klären.

31. Minute: Nach längerer Zeit mal wieder ein Abschluss. Ebbers‘ Schuss im Strafraum geht in die Wolken.

29. Minute: Naki kann ein steiles Anspiel in die Spitze nicht kontrollieren. Der Ex-St.-Paulianer spielt bislang recht unauffällig.

24. Minute: Nach einem Freistoß der Gäste läuft der Konter über Gyau. Wemmer geht im letzten Moment dazwischen und klärt.

20. Minute: Nächste Großchance für St. Pauli! Gyau steckt rechts raus auf Avevor, dessen Flanke zunächst geklärt wird. Ebbers erkämpft sich die Kugel zurück und bedient Kringe mustergültig. Aber der Mittelfeldspieler zeigt, warum er diese Saison erst einen Treffer erzielte und jagt den Ball aus acht Metern über das Tor.

18. Minute: Riesenchance für St. Pauli! Ebbers behindert Kruse regelkonform außerhalb des Fünfers. 15 Meter vor dem Tor vom Gyau frei stehend zum Abschluss. Doch sein Schuss ist viel zu harmlos und geht außerdem am Tor vorbei. St. Pauli vergibt diese gute Möglichkeit in Führung zu gehen leichtfertig.

17. Minute: Schachten dringt in den Strafraum ein. Seine Flanke wird aber von Ziegler abgeblockt.

15. Minute: Meha schickt Yilmaz, aber Mohr stellt sein starkes Zweikampfverhalten unter Beweis und schirmt den Ball clever ab.

13. Minute: Tschauner fängt eine scharfe Flanke der Paderborner ab. Die Gäste spielen hier durchaus nach vorne und verstecken sich nicht.

10. Minute: Boll erkämpft sich den Ball und die Kugel landet etwas glücklich bei Bartels, der acht Meter vor dem Tor an Kruse scheitert. Doch der Mittelfeldspieler stand ohnehin im Abseits - kein Grund sich zu ärgern.

9. Minute: Den ersten Warnschuss von Brückner aus der Distanz hält Tschauner sicher fest.

7. Minute: ... Nakis Hereingabe ist viel zu ungenau. St. Pauli kann klären.

6. Minute: Nächstes Foul von Avevor an Yilmaz. Freistoß für Paderborn...

4. Minute: ... Kringe muss den Freistoß gleich zwei Mal ausführen. Beim zweiten Mal faustet Kruse den Ball aus dem Fünf-Meter-Raum. An der Strafraumkante kommt Gyau an den Ball. Doch dem Flügelspieler verspringt die Kugel. Anschließend senst er Meha beim Schussversuch brutal um und kassiert dafür die Gelbe Karte.

3. Minute: Schachten marschiert auf der rechten Seite und wird von Meha unsanft zu Fall gebracht. Der Paderborner kommt mit einer Ermahnung davon. Freistoß für St. Pauli aus dem linken Halbfeld...

1. Minute: Anstoß Paderborn, los geht‘s! Schiedsrichter Tobias Welz leitet die Partie.

20.14 Uhr: Beide Mannschaften laufen unter Begleitung von ACDCs “Hells Bells“ auf den Rasen. Gleich geht‘s los!

20.06 Uhr: Paderborn beginnt mit Ex-St.-Pauli-Profi Deniz Naki im Sturm. Der 23-Jährige wird es seinem Lieblingsverein wohl beweisen wollen.

19.59 Uhr: St. Paulis Präsident Stefan Orth spricht bereits vom Klassenerhalt: „Wir müssen heute dringend gewinnen und dann einen Punkt in Dresden mitnehmen. Damit sollten wir es geschafft haben“, gibt er die Marschroute vor.

19.55 Uhr: Frontzeck kann die Mahnung des DFB, Wunderkerzen zu Pyrotechnik zu zählen, nicht nachvollziehen. „Ich denke, wir sind uns alle einig, Pyrotechnik hat in den Stadien nichts zu suchen. Ob auch Wunderkerzen dazugehören, sei jetzt mal dahingestellt.“

19.52 Uhr: Im Sturm wird erneut Marius Ebbers den zum letzten Mal rotgesperrten Daniel Ginczek vertreten. Am letzten Spieltag schoss Ebbers sein 100. Zweitliga-Tor. Frontzeck sieht ihn derzeit in einer „exzellenten Verfassung“.

19.49 Uhr: Michael Frontzeck geht es nach seinem Lungeneinriss mittlerweile wieder „richtig gut“. St. Paulis Trainer zog sich die Verletzung nach einem Trainingsunfall mit Keeper Philipp Tschauner zu.

Vor dem Spiel: Zum Topspiel des 27. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga trifft der FC St. Pauli auf den SC Paderborn (20.15 Uhr). Normalerweise zählt das Entzünden von Wunderkerzen bei Flutlichtspielen vor Anpfiff am Millerntor seit Jahrzehnten zur Choreografie der Fans. Doch damit soll nun Schluss sein. Denn man stehe unter besonderer Beobachtung des DFB, heißt es in dem Aufruf des Vereins. Der FC St. Pauli bittet seine Fans deshalb vor dem Heimspiel gegen Paderborn zum künftigen Verzicht auf Wunderkerzen im Stadion.

Nach der 2:4-Pleite bei Union Berlin will der FC St. Pauli nun zurück in die Erfolgspur finden. Denn zuvor gewannen die Kiezkicker drei Spiele in Folge und verschafften sich Luft im Abstiegskampf. Bei einem weiteren „Dreier“ wäre sogar ein Sprung auf Rang zehn möglich. Die Hamburger hätten sich bei dann elf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz wohl entscheidend von Dynamo Dresden, die derzeit auf dem unbeliebten 16. Platz stehen, abgesetzt.

Trainer Frontzeck aber richtet jetzt den Blick nach oben statt nach unten. „Wir haben vor dem Relegationsplatz acht Punkte Vorsprung und nur drei Punkte Rückstand auf Rang neun, den Paderborn einnimmt. Der kürzere Weg ist also der nach oben. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir den nehmen würden“, sagt er.

Im Sturm wird erneut Marius Ebbers für den rotgesperrten Daniel Ginczek auflaufen. Gegen Union glänzte der 35-Jährige mit seinem 100. Zweitliga-Tor. Jene Marke schien ihn zuvor zu belasten. Da dieser Druck nun passé ist, können die Fans auf weitere Treffer ihres Lieblings hoffen.

In der Hinrunde trennten sich beide Teams 1:1. Beim Debüt von Frontzeck glich ausgerechnet der Ex-St.-Paulianer Deniz Naki den Führungstreffer von Daniel Ginczek aus. Jener Naki ist es auch, der unter der Woche sagte: „Wenn St. Pauli sagen würde, 'Komm zurück', würde ich meine Koffer packen und zu Fuß nach Hamburg gehen.“ Für Naki und seinen Teamkollegen Mahir Saglik ist es die erste Rückkehr ans Millerntor seit ihrem Weggang. Während Naki schon im Sommer an der Pader anheuerte, zog es Saglik erst im Winter zurück zu seinem Heimatverein.

Das Schema

St. Pauli: Tschauner – Avevor, Mohr, Thorandt, Schachten – Boll, Funk – Gyau (46. Bruns), Kringe (77. Daube), Bartels – Ebbers (58. Thy). – Trainer: Frontzeck

Paderborn: Lukas Kruse – Jens Wemmer, Ziegler, Strohdiek, Bertels – Demme, Mario Vrancic (88. Zeitz) – Meha, Brückner – Yilmaz (79. Saglik), Naki (90. Philipp Hofmann). – Trainer: Schmidt

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

Tore: 1:0 Ebbers (53.), 1:1 Yilmaz (56.), 1:2 Saglik (84.), 2:2 Tschauner (90.)

Zuschauer: 28.278

Gelbe Karten: Gyau, Schachten (5), Thorandt (8), Bartels (6) – Meha (5)