Spielerkritik

Mohr zuverlässiger Ortungsdienst, Joker Ginczek nah am Optimum

Tschauner: O wie Obacht. Schwitzte meist in der Zuschauerrolle, vereitelte die eine Großchance aber bravourös.

Kalla (bis 64.): O wie Orange. Presste fleißig auf rechts, sendete mit Unkonzentriertheiten aber auch Warnsignale.

Avevor (ab 64.): O wie Ortswechsel. Verlegte seine Position von Hannover nach Hamburg und aus dem Abwehrzentrum auf die Seite, wo der Athlet marschierte.

Mohr: O wie Ortungsdienst. Antizipierte gut und hatte die Gegner bei ihren Vorstößen stets auf dem Schirm.

Thorandt: O wie Ochsentour. Musste von den aggressiven OFV-Spitzen in Halbzeit eins einiges einstecken.

Schachten: O wie Origami. Sehr durchwachsen. Faltete das Spiel mit Gogia hin und wieder gut auf, einige Aktionen konnte man aber auch wirklich knicken.

Boll: O wie Ordnung. Erneut unauffälliger Ballverteiler.

Funk: O wie Ohnmacht. Erst versagte die Passgenauigkeit, dann der Kreislauf. Gegen den Ball deutlich stärker.

Bartels: O wie Original. Nach schwachem Saisonstart wieder da. Impulsiv, kreativ, trotz Hitze stets hochtourig.

Gogia: O wie Orkan. Wirbelte links in die direkten Duelle und sorgte für meist positive Überraschungsmomente.

Saglik (bis 84.): O wie A! Nach starker Trainingswoche und der Bestätigung nicht aus der Startelf wegzudenken.

Andrijanic (ab 84.): O wie Ostern. Sein erster Pflichtspieleinsatz bei den Profis markiert einen persönlichen Feiertag.

Thy (bis 64.): O wie Organigramm. Hat in der Stürmerhierarchie trotz eifrigen Auftritts an Boden verloren. Die Konkurrenz schläft nicht, sie trifft!

Ginczek (ab 64.): O wie Optimum. 26 Minuten genügten, um die Partie mit Vorlage und Tor zu entscheiden. Stark!