Der Spaß-Stürmer stand dort, wo ein Torjäger stehen muss

Hamburg. Für Gerald Asamoah hätte seine persönliche Mega-Derby-Woche nicht besser beginnen können. Wild mit den Armen rudernd feuerte der ehemalige Nationalspieler nach seiner Auswechslung seine Mannschaftskameraden von der Seitenlinie an. Sie sollten das 1:0 über die Zeit bringen, für das er mit seinem Treffer in der 59. Minute gesorgt hatte. Am Ende durfte er mit ihnen jubeln. Nach dem Sieg im Stadtduell soll nun für den ehemaligen Schalker am kommenden Sonnabend auch ein Sieg beim Erzrivalen Borussia Dortmund folgen.

"Ich wusste, dass wir heute Geschichte schreiben können. Das ist einer der größten Erfolge des Vereins", sagte Asamoah nach der Partie, in der er sich nicht nur als Torschütze, sondern auch erneut als unermüdlicher Kämpfer präsentiert hatte. "Ich spiele jetzt einfach auf der Position, auf der ich mich wohlfühle", erklärte der 32-Jährige sein seit dem Beginn der Rückrunde anhaltendes Hoch. "Ein Derby macht dann auch einfach richtig Spaß." Bei seinem Treffer habe er einfach das getan, was ein Stürmer tun müsse: Er habe dort gestanden, wo der Ball hinkam.