Hamburg. Der HSV hat vergeblich nach einer Verstärkung für das Abwehrzentrum gesucht. Nun ruhen die Hoffnungen auch auf dem verletzten Kapitän.

Claus Costa wirkte einigermaßen beschäftigungslos, als er am Donnerstagvormittag über die Trainingsplätze im Volkspark schlenderte. Der Profifußball-Direktor des HSV blinzelte in Richtung Sonne, beobachtete die vorletzte Einheit vor dem Zweitligatopspiel bei Hertha BSC (Sonnabend, 20.30 Uhr) und holte hin und wieder einen verunglückten Ball vom Nebenplatz. Mit einem Transfer war Costa aber offenbar nicht mehr beschäftigt, das wurde endgültig deutlich, als bis zum Ende der Wechselfrist um 18 Uhr kein neuer Profi im Volkspark auftauchte.