Hamburg. Wer spielt in der nächsten Saison Bundesliga? Wo können Fans die beiden Spiele im TV verfolgen? Und wie läuft der Ticketverkauf?

HSV gegen Hertha BSC – es ist eine klangvolle Paarung zum Saisonabschluss. Beide Traditionsvereine treffen am Donnerstag (19. Mai) sowie den darauffolgenden Montag (23. Mai) in der Relegation aufeinander. Es geht um nicht weniger als den letzten zu vergebenden Platz in der Bundesliga. Wer macht das Rennen, der Erst- oder der Zweitligist? Und vor allem: Wo können Fans, die kein Ticket für einen Stadionbesuch erhalten, die Partie im TV, Live-Ticker oder Stream verfolgen?

Sowohl das Hinspiel im Berliner Olympiastadion als auch das Rückspiel im Hamburger Volksparkstadion wird vom Bezahlsender Sky sowie im Free-TV bei Sat.1 übertragen. Anstoß ist jeweils um 20.30 Uhr. Der private Fernsehsender Sat.1 bietet zudem einen Livestream an. Voraussetzung hierfür ist lediglich eine kostenlose Registrierung. Zudem haben Sie die Möglichkeit, die Relegationsspiele im Liveticker bei abendblatt.de zu verfolgen.

Relegation HSV vs. Hertha im Überblick:

  • Donnerstag, 19. Mai (20.30 Uhr): Hertha BSC – HSV
  • Montag, 23. Mai (20.30 Uhr): HSV – Hertha BSC

Tickets für Relegation HSV – Hertha

Alle HSV-Fans, die für das Hinspiel ein Ticket für 15 Euro im Berliner Gästeblock erwerben wollten, hatten am Montagnachmittag nur wenige Minuten Zeit. Dann war das nur für Mitglieder freigegebene Kontingent vergriffen.

Für das Heimspiel in einer Woche im Volkspark haben ab Dienstag um 10 Uhr Inhaber des sogenannten Dauerkartenpfands ein Vorkaufsrecht. Ab Mittwoch um 10 Uhr haben Mitglieder die Möglichkeit, maximal vier der begehrten Karten zu erwerben. Sollten bis dahin noch nicht alle Tickets vergriffen sein, beginnt ab Freitag um 10 Uhr der freie Verkauf.

Relegation HSV vs. Hertha: Neue Regel

Fußball-Fans müssen sich zudem auf eine Regeländerung einstellen. Denn seit dieser Saison gilt die Auswärtstorregel nicht mehr. Das bedeutet: Bei Tor-Gleichstand nach beiden Partien geht es in die Verlängerung und eventuell ins Elfmeterschießen. Wer wie viele Auswärtstore erzielt hat, spielt bei einem Unentschieden in der Addition fortan keine Rolle mehr. „Wir hoffen natürlich, das Ding vorher durchzuziehen. Wir spielen auf Sieg“, kündigt HSV-Kapitän Sebastian Schonlau selbstbewusst an.

Dem Verteidiger, der seine Mannschaft in Rostock in die Relegation geköpft hat, ist die Vorfreude auf das traditionsreiche Duell anzumerken. „Alle gucken auf diese beiden Spiele. Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die über zwei große und starke Fankulturen verfügen“, sagt Schonlau.

Und weiter: „Das ist eine schöne Geschichte für den Fußball. Wir freuen uns, dass wir dabei sind. Man sieht es in der Stadt, wie groß die Euphorie geworden ist. Man wird häufiger von Fans angesprochen und bekommt gesagt, dass wir das schaffen.“ In Berlin sehen die Fans das naturgemäß anders.