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Tim Walter bangt im Saisonfinale um Anssi Suhonen

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HSV-Verteidiger Mario Vuskovic (l.) und Physiotherapeut Christian Tambach (r.) helfen dem verletzten Anssi Suhonen vom Trainingsplatz.

HSV-Verteidiger Mario Vuskovic (l.) und Physiotherapeut Christian Tambach (r.) helfen dem verletzten Anssi Suhonen vom Trainingsplatz.

Foto: Tim Groothuis / WITTERS

Der formstarke Finne verletzt sich im HSV-Training und fällt möglicherweise auch für die Relegation aus. Die möglichen Alternativen.

Hamburg. Das Nachmittagstraining des HSV war schon fast vorbei, als Anssi Suhonen plötzlich liegen blieb. Was war passiert? Der Überflieger der vergangenen Wochen war offenbar bei einem Zweikampf umgeknickt und musste am linken Sprunggelenk behandelt werden. Physiotherapeut Christian Tambach brachte den Finnen schließlich im Golfcart in die Kabine. Am Donnerstag folgte schließlich die niederschmetternde Diagnose.

„Jetzt muss ich erst einmal schauen, was er hat“, hatte Trainer Tim Walter am Mittwoch gesagt. Der Coach bracht die Einheit direkt nach dem Vorfall ab. Eine genaue Diagnose wurde zunächst nicht veröffentlicht, allerdings scheint der Einsatz des 21-Jährigen im letzten Saisonspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky, Liveticker bei Abendblatt.de) bei Hansa Rostock zumindest fraglich.

HSV News: Suhonen droht auch in der Relegation auszufallen

Sollte der HSV gewinnen und sich als Tabellendritter für die Relegation (19. und 23. Mai) qualifizieren, könnte es im Fall einer Bänderverletzung ebenfalls eng für Suhonen werden. Die medizinische Abteilung des HSV will zunächst einmal die Nacht abwarten und dann am Donnerstag eine Entscheidung fällen.

Das Timing hätte jedenfalls kaum schlechter sein können. Der Mittelfeldmann ist seit Wochen in überragender Form und hatte sich im Saisonendspurt einen Stammplatz als sogenannter Achter erkämpft.

Sollte Suhonen tatsächlich für den Rest der Saison ausfallen, hätte Walter vor allem zwei Alternativen parat. Option Nummer eins: David Kinsombi (26), der zuletzt vor drei Monaten in der Startelf stand. Immerhin: Damals gewann der HSV 5:0 in Darmstadt.

Nummer zwei: Moritz Heyer. Der 27 Jahre Defensivallrounder hatte zuletzt immer als Außenverteidiger gespielt, wäre aber dank Miro Muheim (links) und Josha Vagnoman (rechts) gegen Rostock (und in einer möglichen Relegation) in der Viererkette verzichtbar.

( HA )

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