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Tim Leibold – so plant der Club mit dem Ex-Kapitän

Gut sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss kämpft sich HSV-Profi Tim Leibold im Training wieder heran.

Gut sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss kämpft sich HSV-Profi Tim Leibold im Training wieder heran.

Foto: IMAGO/Michael Schwarz

Bis zu seiner schweren Verletzung war der Verteidiger beim HSV unverzichtbar. Gilt das auch für die nächste Saison?

Hamburg. Wie es ist, eingewechselt zu werden, weiß Tim Leibold nur noch aus ferner Erinnerung. Das letzte Mal erlebt hat er es im Herbst 2017, damals spielte der linke Verteidiger noch für den 1. FC Nürnberg. Seitdem er 2019 zum HSV kam, stand Leibold in 79 Pflichtspielen in der Startformation – bis er sich im DFB-Pokal-Duell bei seinem früheren Club im vergangenen Oktober das vordere Kreuzband riss.

Auch in den verbleibenden beiden Saisonspielen wird Hamburgs Trainer Tim Walter noch auf den Unverzichtbaren verzichten müssen. Einen gesetzten Vertreter gibt es nicht. Miro Muheim, Jan Gyamerah und Josha Vagnoman haben sich versucht – mit wechselndem Erfolg.

HSV will offenbar mit Tim Leibold verlängern

Ob Leibold (28) in der nächsten Saison wieder in der Stammformation steht oder überhaupt zum Kader gehört, wäre noch zu klären. Sein Vertrag gilt in jedem Fall noch ein Jahr. Und wenn es nach den Entscheidungsträgern im Club geht, darf es offenbar gern noch ein bisschen mehr sein.

Zwar hat der HSV Leihspieler Muheim (24) zur nächsten Saison für 1,5 Millionen Euro fest verpflichtet. Das aber würde laut „Bild“-Zeitung den Club nicht davon abhalten, auch mit Leibold zu verlängern: Beide sollen demnach nächste Saison zum Kader gehören.

Bleibt die Frage: Was will Leibold? Mit seinen Qualitäten vor allem als Vorbereiter könnte der frühere Kapitän auch manchem Bundesligaclub weiterhelfen.

Sollte dem HSV der Aufstieg gelingen, dürfte das die Gespräche deutlich erleichtern. Sie sollen nach Saisonende geführt werden.

( HA )

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