HSV – FC St. Pauli

So bereitet sich die Polizei Hamburg auf das Stadtderby vor

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Polizeieinsatz beim Derby zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli (Archivbild): Nur 2000 Fans dürfen das Hamburger Derby im Volksparkstadion erleben.

Polizeieinsatz beim Derby zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli (Archivbild): Nur 2000 Fans dürfen das Hamburger Derby im Volksparkstadion erleben.

Foto: Tay Duc Lam / WITTERS

Nur 2000 Fans dürfen den HSV gegen den FC St. Pauli im Stadion erleben. Das Spiel könnte allerdings noch mehr Menschen mobilisieren.

Hamburg. Hat das Hamburger Derby zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli ein unschönes Nachspiel abseits des Rasens? Die Polizei Hamburg erkennt dafür keine Anzeichen. "Wir gehen von einem friedlichen und störungsfreien Verlauf aus", sagte Sprecherin Sandra Levgrün.

Der Einsatz werde deutlich kleiner ausfallen als bei früheren Aufeinandertreffen der Stadtrivalen. Levgrün: "Mit einem Derby unter normalen Umständen hat das nichts zu tun."

HSV – FC St. Pauli: Polizei Hamburg beobachtet Szenetreffpunkte

Nur 2000 Fans dürfen laut Senatsentscheidung das Spiel am Abend (18.30 Uhr/Sky, Liveticker bei Abendblatt.de) im Volksparkstadion erleben. Die Polizei wird vor Ort Präsenz zeigen. Zugangskontrollen weit vor dem Stadion werde es aber nicht geben. "Man darf sich natürlich auch ohne Karte rund um das Stadion aufhalten", sagte Levgrün. Es werde aber darauf geachtet, dass sich keine Kleingruppen von mehr als zehn Personen bilden.

Allerdings hätten sich beide Hamburger Zweitligisten in der Pandemie "vorbildlich" verhalten und ihre Verantwortung für die Einhaltung der Corona-Regeln wahrgenommen. Erst am Dienstag hatte der FC St. Pauli beim Pokalerfolg gegen Borussia Dortmund zwei prominente Anhänger aus dem Millerntor-Stadion befördert, nachdem sie sich geweigert haben sollen, eine Maske aufzusetzen.

Auch die Szenetreffpunkte und Lieblingskneipen der Fans will die Polizei am Abend "im Auge behalten". Levgrün: "Wir müssen immer damit rechnen, dass es zu kurzfristigen Aktionen oder Freudenkundgebungen auf der Straße kommt, zum Beispiel dass die Mannschaft mit Pyrotechnik begrüßt wird." Dies sei aber aus polizeilicher Sicht unproblematisch. Einen Vorgeschmack hatten die Fans des FC St. Pauli am Dienstag vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen Dortmund gegeben.

St.-Pauli-Fans empfangen den Bus vor dem Dortmund-Spiel
( leo )

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