HSV-Einzelkritik

Alidou macht viel Spaß – Leibold nach Allergie-Reaktion raus

| Lesedauer: 2 Minuten

Der HSV feierte in Paderborn einen ganz späten Sieg. Aber für einige Spieler reichte es nicht zur Bestnote. Die Einzelkritik.

Paderborn.  Das Wochenende seiner Fans hat der HSV mit dem ganz späten 2:1-Sieg beim SC Paderborn allemal gerettet. Ein finaler Glücksmoment reichte, um der hin und her wogenden Partie die entscheidende Wende zu geben. Einige wunde Stellen im Hamburger Spiel vermochte das achte Spiel ohne Niederlage aber nicht zu überdecken. Wir legen den Finger hinein – die Einzelkritik.

Heuer Fernandes: Der frühere Paderborner (2015/16) bestätigte seine starke Form mit drei starken Paraden.

Heyer: Ob Achter, Sechser, Innen- oder wie in Paderborn Rechtsverteidiger: Heyer trifft (fast) immer.

David: Hatte Paderborns Topstürmer Michel weitestgehend im Griff.

Schonlau: Der langjährige Paderborner wurde bei seiner Rückkehr mit Applaus empfangen. War vor dem Ausgleich zu nett mit seinen alten Freunden.

Leibold (bis 45.): Musste zur Pause raus wegen einer allergischen Reaktion, seine Augen waren geschwollen. Fehlt nun Gelb-gesperrt gegen Kiel.

Muheim (ab 46.): Ihm fehlte in ganz vielen Momenten das richtige Timing. Muss sich steigern, um Leibold zu ersetzen.

Meffert: Ohne Fehl und Tadel.

Jatta: Sein altes Problem konnte er auch in Paderborn nicht abstellen. Er macht aus seinem Tempo zu wenig, weil ihm der letzte Pass misslingt.

Reis (bis 45.): Seine frühe Auswechslung überraschte. War viel unterwegs.

Kinsombi (ab 46.): Holte einen Elfmeter raus, der nicht lange Bestand hatte. Legte kurz vor Schluss den Sieg auf.

HSV-Einzelkritik: Alidou machte in Paderborn Spaß

Kittel (bis 90.): Der Mann mit der Nummer zehn durfte endlich mal als Zehner spielen und spielte zunächst auch wie ein echter Zehner. Auf einer Skala von eins bis zehn reichte es aber nicht zur Bestnote, weil er später etwas nachließ.

Doyle (ab 90.): Wieder der Aue-Effekt. Der Engländer kam, sah, traf und siegte.

Alidou (bis 73.): Mit elf Jahren kam er zum HSV, mit 20 Jahren und 96 Tagen spielte er das erste Mal für die Profis von Beginn an. Brauchte nur fünf Minuten bis zu seinem ersten Assist. Machte viel Spaß, vergab aber eine Großchance. Wurde von den 1100 HSV-Fans mit Sprechchören gefeiert.

Wintzheimer (ab 73.): Lange ohne Wirkung, ehe er das späte 2:1 initiierte.

Glatzel (bis 90.+6): Könnte ein sehr guter Stürmer sein – wenn er nur die Hälfte seiner guten Chancen nutzen würde.

Vuskovic (ab 90.+6): Sicherte ab.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: HSV