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Josha Vagnomans Comeback rückt in weite Ferne

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HSV-Verteidiger Josha Vagnoman muss seine Hoffnungen auf ein baldiges Comeback begraben.

HSV-Verteidiger Josha Vagnoman muss seine Hoffnungen auf ein baldiges Comeback begraben.

Foto: Christian Charisius / picture alliance/dpa/dpa-Pool

Eigentlich sollte der Verteidiger in diesen Tagen zurückkehren. Doch die Verletzung verheilt nicht wie geplant.

Hamburg. Eigentlich hätte Josha Vagnoman an diesem Dienstag mit der deutschen U-21-Nationalmannschaft in Ungarn um die EM-Qualifikation spielen sollen. Dort, wo der HSV-Verteidiger Ende Mai im Viertelfinale der Europameisterschaft gegen Dänemark sein bislang letztes Spiel für die DFB-Auswahl gemacht hatte.

Doch anstatt in Ungarn wird Vagnoman erneut allein im Volkspark trainieren. So wie am Montag, als er mit Reha-Trainer Sebastian Capel auf einem Nebenplatz an seinem Comeback arbeitete.

Vor genau zwei Monaten hatte sich Vagnoman nach seiner Einwechslung im Stadtderby beim FC St. Pauli (2:3) einen Muskelsehnenriss im vorderen linken Oberschenkel zugezogen. Der HSV rechnete mit einer Ausfallzeit von neun Wochen.

HSV: Vagnoman-Comeback in weiter Ferne

Die sind jetzt um. Wann also kehrt der schnelle Außenverteidiger zurück? „Leider in weiter Ferne“, sagte Trainer Tim Walter am Montag nach der ersten Einheit der Woche, als er auf Vagnoman angesprochen wurde: „Die Verletzung verheilt nicht so schnell, wie wir uns das wünschen würden. Für den Jungen tut es mir am meisten leid. Er ist ungeduldig. Er scharrt mit den Hufen. Aber wir müssen vorsichtig bleiben.“

Vor Anfang November wird Vagnoman nicht ins Mannschaftstraining zurückkehren. Der 20-Jährige wird daher auch die nächste Länderspielwoche Mitte November verpassen. Erst danach könnte ein Comeback realistisch sein.

HSV stellt vier U-21-Nationalspieler ab

Während Vagnoman in Hamburg um sein Comeback kämpft, spielen an diesem Dienstag gleich vier seiner HSV-Kollegen für ihre U-21-Nationalmannschaften: Ludovit Reis (21) mit den Niederlanden gegen Wales, Mario Vuskovic (19) mit Kroatien in Aserbaidschan, Mikkel Kaufmann (20) mit Dänemark in Belgien und Anssi Suhonen (20) mit Finnland gegen Österreich.

Bereits am Montagabend war Tommy Doyle (19) mit England in Andorra im Einsatz. Er wird somit als Erster wieder in Hamburg sein, um sich für das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (Sonnabend, 20.30 Uhr) zu empfehlen.

Am Montag hatte der HSV bereits 30.000 Karten für das erste 2G-Heimspiel verkauft. Walter: „Die Vorfreude ist groß. Ich hoffe die Hütte wird voll.“

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