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Derbyheld Valon Zumberi: "Die Nummer eins in Hamburg"

Mirko Schneider
Bereit machen zum Jubeln: Die HSV-Mitspieler auf dem Weg zum Siegtorschützen Valon Zumberi.

Bereit machen zum Jubeln: Die HSV-Mitspieler auf dem Weg zum Siegtorschützen Valon Zumberi.

Foto: Imago/Lobeca

Innenverteidiger wird zum Matchwinner gegen St. Pauli II, doch überragender HSV-Akteur war ein anderer. Opoku auf ungewohnter Position.

Hamburg. Durch ein 1:0 (1:0) beim FC St. Pauli II hat sich der HSV II am zweiten Spieltag der Regionalliga Nord im Norderstedter Edmund-Plambeck-Stadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit zum „kleinen Stadtmeister“ gekrönt.

„Wir waren topmotiviert und wollten zeigen, dass wir die Nummer eins in Hamburg sind. Wir haben den Gegner beherrscht und verdient gewonnen“, sagte Siegtorschütze Valon Zumberi. Der 18 Jahre alte Innenverteidiger hatte den Ball in der 17. Minute nach einer scharfen Hereingabe des überragenden Faride Alidou in die Maschen gedroschen.

HSV versiebt reihenweise Großchancen

Sieben weitere Großchancen vergab der HSV II in Hälfte eins gegen völlig indisponierte Kiezkicker. Die Elf von St.-Pauli-II-Trainer Joachim Philipkowski fand im von der Profiabteilung vorgegebenen 4-4-2-System mit Raute nie ein Mittel gegen das 4-3-3 des quirligen und drückend überlegenen HSV II.

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„Es lag an der Einstellung, nicht am System. Ich bin tief enttäuscht“, sagte St.-Pauli-II-Coach Philipkowski.

HSV testet Opoku als Rechtsverteidiger

In Hälfte zwei kämpfte sich sein Team ins Spiel, blieb aber meist ungefährlich. Auch die Gelb-Rote Karte für HSV-II-Mittelfeldakteur Jonah Fabisch (88.) änderte daran nichts.

Eine gute Partie absolvierte der von den HSV-Profis abgestellte Aaron Opoku als Rechtsverteidiger. HSV-II-Trainer Pit Reimers: „Kompliment an meine Mannschaft. Zu jeder Sekunde war zu spüren, dass sie unbedingt gewinnen will.“

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