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Vagnoman fällt monatelang aus – Folgen für Transferplanung

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Josha Vagnoman wird dem HSV erneut mehrere Wochen fehlen.

Josha Vagnoman wird dem HSV erneut mehrere Wochen fehlen.

Foto: Witters

Außenverteidiger erhält ein böses Andenken ans Stadtderby – und bleibt der HSV-Pechvogel. Was bedeutet das für die Kaderplanung?

Hamburg. Hiobsbotschaft für den HSV und Josha Vagnoman: Der Außenverteidiger des Fußball-Zweitligisten muss erneut eine längere Verletzungspause hinnehmen. Wie der HSV am Dienstag mitteilte, hat sich Vagnoman im Stadtderby beim FC St. Pauli einen Muskelsehnenriss im Oberschenkel zugezogen.

Nach der im UKE erstellten Diagnose wird der rechte Außenverteidiger nach Vereinsangaben voraussichtlich zwei Monate ausfallen. Einen Faserriss in eben jenem Oberschenkel, wegen dem der 20-Jährige die Olympischen Spiele in Tokio und weite Teile der Vorbereitung verpasste, hatte Vagnoman gerade erst auskuriert.

Mit der neuerlichen Verletzung – Vagnomans sechste seit seinem Fußbruch vor knapp zwei Jahren – dürfte sich ein Wechsel des U-21-Europameisters endgültig zerschlagen haben. Doch zuletzt hatte der gebürtige Hamburger ohnehin signalisiert, den HSV gar nicht verlassen zu wollen, zumindest nicht ins Ausland.

HSV erhielt Vagnoman-Anfragen aus England

Ursprünglich hatte sich der HSV durch einen Verkauf seines großen Talents eine Einnahme im hohen einstelligen Millionenbereich erhofft. Anfragen für Vagnoman soll es dem Vernehmen nach vor allem aus der englischen Premier League gegeben haben, darunter eine des Aufsteigers FC Brentford.

Der HSV seinerseits wird trotz des Vagnoman-Ausfalls auf der rechten Abwehrseite eher nicht mehr auf dem Transfermarkt reagieren, sondern versuchen, diese Position mit anderen Profis zu besetzen. Seit Saisonbeginn beackert Jan Gyamerah die Außenbahn, lieferte gegen St. Pauli (2:3) aber eine ganz schwache Vorstellung ab.

HSV will noch zwei Transfers tätigen

Möglich, dass nun Defensiv-Allrounder Moritz Heyer, bei Trainer Tim Walter bislang als Startspieler komplett außen vor, eine Chance als rechter Außenverteidiger erhält. Mit Jeremy Dudziak hat der HSV eine weitere Alternative als Rechtsverteidiger gerade erst an Erstliga-Aufsteiger Greuther Fürth transferiert.

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Dudziaks angestammte Position im zentralen Mittelfeld hat für den HSV auf der Suche nach Neuzugängen nun weiterhin Priorität. Bis zum 31. August sehen sich Sportdirektor Michael Mutzel und Chefscout Claus Costa außerdem noch nach einer variabel einsetzbaren Offensivkraft um – und haben dabei unter anderem den skandinavischen und niederländischen Markt im Blick. Wie die "Mopo" am Dienstag schrieb, soll der Aufsichtsrat für weitere Transfers drei Millionen Euro bewilligt haben.

HSV verliert das Stadtderby – die Bilder:

( jdr/hja )

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