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Gjasula nach Darmstadt? HSV will keine Abfindung zahlen

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Klaus Gjasula merkte bereits während der Vorbereitung, dass er beim HSV nicht mehr gebraucht wird. Wechselt er nun zu Darmstadt?

Klaus Gjasula merkte bereits während der Vorbereitung, dass er beim HSV nicht mehr gebraucht wird. Wechselt er nun zu Darmstadt?

Foto: Witters

Klaus Gjasula könnte den HSV nach nur einem Jahr wieder verlassen – Hamburger Fans reagieren in den sozialen Netzwerken.

Hamburg. Schon in der Vorbereitung war zu merken, dass Klaus Gjasula unter dem neuen HSV-Trainer Tim Walter kaum eine Perspektive hat. Nach den ersten zwei Spieltagen hat der vor einem Jahr als Säulenspieler verpflichtete Deutsch-Albaner nun die endgültige Gewissheit, dass er in der Hinrunde womöglich kein Spiel für den HSV machen wird.

Bislang kam der 31-Jährige keine Minute zum Einsatz. Walter setzt lieber auf schnelle, dynamische Spieler und zieht Gjasula aktuell sogar den unerfahrenen Maximilian Rohr (26) vor. Wenn alle Profis wieder fit sind und der Club einen Ersatz für den zum OSC Lille wechselnden Amadou Onana verpflichtet hat, dürfte es für Gjasula nicht mal mehr für einen Kaderplatz reichen.

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Ein Szenario, mit dem sich der Mittelfeld-Routinier offenbar nicht anfreunden will. Wie die „Bild“ berichtet, könnte Gjasula zu Ligakonkurrent Darmstadt 98 wechseln. Am Montag soll er beim Training gefehlt haben, um mit seinem neuen Club zu verhandeln. Die Lilien sind noch auf der Suche nach einem Ersatz für den zu Schalke 04 gewechselten Sechser Victor Palsson (30).

Wie konkret ein Transfer nach Darmstadt werden könnte, geht aus dem Bericht allerdings nicht hervor. So schreibt die „Bild“: „Beim HSV wissen sie nichts von den Wechselabsichten.“ Dies wäre jedoch unabdingbar. Denn Darmstadt kann sich Gjasulas Jahresgehalt, das bei knapp 500.000 Euro liegt, nicht leisten. Nach Abendblatt-Informationen will der HSV jedoch keine Abfindung zahlen. Insofern müsste Gjasula (Vertrag bis 2022) bei einem Wechsel nach Darmstadt auf einen Großteil seines Gehalts verzichten.

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Gjasula war vor einem Jahr als großer Hoffnungsträger der sportlich Verantwortlichen Jonas Boldt (Vorstand) und Michael Mutzel (Sportdirektor) vom damaligen Bundesliga-Absteiger SC Paderborn zum HSV gewechselt. Der Mittelfeldabräumer sollte der Mannschaft zu Stabilität verhelfen, vor allem in kritischen Situationen. Doch der Profi enttäuschte auf ganzer Ebene.

Bei den Fans hatte Gjasula von Anfang an einen schwierigen Stand. In den sozialen Netzwerken wird sein womöglich bevorstehender Abgang zum Teil frenetisch gefeiert. Dabei ist Gjasula noch gar nicht gewechselt.

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( wal )

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