Menschlich gesehen

Warum es beim HSV jetzt auch auf Jonas Boldt ankommt

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt war über die Niederlage in Sandhausen sichtlich erbost.

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt war über die Niederlage in Sandhausen sichtlich erbost.

Foto: Michael Bermel / imago images/Eibner

Einige Fans wünschen sich mehr öffentliche Präsenz vom Manager. Dabei ist er immer vor Ort und ansprechbar. Welche Rolle er jetzt hat.

Hamburg. Jonas Boldt weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Aufstieg verspielt wird. Der Sportvorstand des HSV machte diese schmerzhafte Erfahrung bereits in der vergangenen Saison – und steht nun vor einem Déjà-vu.

Doch Boldt ist keiner, der vorzeitig das Handtuch wirft. Wer den 39 Jahre alten Ex-Manager von Bayer Leverkusen nach dem Abpfiff in Sandhausen (1:2) beobachtete, der sah seinen Zorn über den desaströsen Auftritt, aber auch seinen Ehrgeiz, im Endspurt das schwer Vorstellbare doch noch möglich zu machen: die Rückkehr in die Bundesliga.

HSV: Warum es jetzt auf Boldt ankommt

Es liegt auch an Boldt, ob dieses Ziel erreicht wird. Als Club-Verantwortlicher muss er gemeinsam mit Trainer Daniel Thioune dafür sorgen, die hängenden Köpfe der Spieler wieder aufzurichten.

Einige HSV-Fans fragen sich, wie Boldt das gelingen soll, da er sich mit öffentlichen Auftritten auffällig zurückhält. Doch der studierte BWL-Sportmanager, der immer ansprechbar ist, will vor allem intern überzeugen. Denn Boldt weiß: Auch seine Zukunft hängt vom Erfolg dieser Saison ab.

Mehr zum Thema:

Warum der HSV in Sandhausen verloren hat
( wal )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: HSV