Hamburg. Die Elfmeterszene mit Stürmer Terodde bleibt das Aufregerthema, lenkt aber von den eigentlichen Problemen des HSV ab.

Auch am Tag nach der schmerzhaften 1:2-Heimniederlage gegen Darmstadt 98 saß der Frust beim HSV noch tief. Der Frust über die vielen vergebenen Torchancen, den zurückgenommenen Elfmeter von Simon Terodde und die schlechte Abwehrleistung in einigen Momenten – vor allem bei den Gegentoren. Eigentlich herrscht im Westen Hamburgs nichts Neues: Mal wieder droht der HSV im Frühling trotz einer komfortablen Ausgangssituation, den Aufstieg zu verspielen und ein weiteres Jahr in der 2. Liga zu verweilen.