HSV-Einzelkritik

Woods trauriges Jubiläum, Jatta fühlt sich sichtlich unwohl

HSV-Angreifer Bakery Jatta (r., gegen Bochums Gerrit Holtmann) fühlte sich auf ungewohnter Position sichtlich unwohl.

HSV-Angreifer Bakery Jatta (r., gegen Bochums Gerrit Holtmann) fühlte sich auf ungewohnter Position sichtlich unwohl.

Foto: Martin Rose / Getty Images

Der HSV kassierte gegen den VfL Bochum die erste Niederlage der Saison. Lichtblicke gab es kaum. Die Einzelkritik.

Hamburg. Das war gar nichts: Beim 1:3 gegen den VfL Bochum blieb der HSV alles schuldig, was ihn zuvor zu sieben Spielen ohne Niederlage und an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga gebracht hatte. Die Einzelkritik.

Ulreich: Machte seinen Fehler vor dem 0:1 wieder gut, als er gegen Zoller sensationell reagierte. Beim 1:2 konnte er nur noch staunend den Ball ins Tor fliegen sehen.

Gyamerah: Meinte es deutlich zu gut mit seinen alten Kollegen. Spielte ungewohnt viele Fehlpässe und schlief vor dem Freistoß, der vor dem 0:1 zum Elfmeter führte.

Leistner: Auf solidem Niveau noch der beste Hamburger.

Heyer: Auch Thiounes Lieblingsschüler erwischte einen schwachen Tag.

Jatta (bis 68.): Spielte erstmals rechts hinten in einer Fünferkette und fühlte sich dort sichtlich unwohl.

Narey (ab 68.): Machte es nicht besser als sein Vorgänger.

Leibold: Der Kapitän ist von der Form der vergangenen Saison noch immer weit entfernt.

Onana: Nach vielen guten Spielen darf man einem 19-Jährigen auch mal ein schwaches zugestehen.

HSV gegen Bochum – die Bilder des Spiels:

Hunt (bis 68.): Den Elfmeter holte er clever heraus. Vor seiner Auswechslung rettete ihn diese Aktion nicht mehr.

Gjasula (ab 68.): Der Albaner ist kein Spieler, mit dem man einen Sieg einwechseln will.

Dudziak (bis 68.): Verletzte sich womöglich schwer am Knöchel. Ausgewechselt worden wäre er nach einem extrem fehlerhaften Auftritt aber ohnehin.

Kittel (ab 68.): Blieb unsichtbar.

Wintzheimer (bis 68.): Der Wille war bei ihm zu spüren, auch wenn nicht alles gelang. Für die Auswechslung hatten sich eigentlich andere beworben.

Wood (ab 68.): Ist am Mittwoch seit zwei Jahren ohne Tor. Auch seine letzte Chance, dieses traurige Jubiläum zu verhindern, nutzte er nicht.

Terodde: Schoss per Strafstoß sein neuntes Saisontor. Am Spiel nahm er vorher und nachher nicht teil.