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Uwe Seeler hatte Todesangst: "Dachte, jetzt ist Feierabend"

HSV-Idol Uwe Seeler war wegen eines Schwächeanfalls zur Behandlung im Hamburger Albertinen Krankenhaus.

HSV-Idol Uwe Seeler war wegen eines Schwächeanfalls zur Behandlung im Hamburger Albertinen Krankenhaus.

Foto: Witters

Außerdem: Gjasula feiert mit Albanien Nations-League-Aufstieg. Verlängert Horst Hrubesch bis Weihnachten beim HSV?

Die HSV-News am Mittwoch, den 18. November 2020:

HSV-Profi Gjasula feiert Nations-League-Aufstieg

Klaus Gjasula vom HSV hat mit der albanischen Nationalmannschaft den Aufstieg in die Nations-League-Division B geschafft. Am letzten Spieltag der C-Gruppe 4 feierte der Gastgeber in Tirana einen 3:2-Sieg (3:1) gegen Belarus und zog in der Tabelle noch am Gegner vorbei.

Gjasula spielte im defensiven Mittelfeld 90 Minuten durch. Weil Albanien als Corona-Risikogebiet eingestuft wird, muss er nach seiner Rückkehr nach Hamburg in eine fünftägige Quarantäne und verpasst deshalb das Punktspiel des HSV gegen den VfL Bochum am Sonntag (13.30 Uhr/Sky, Liveticker bei Abendblatt.de).

Uwe Seeler hatte Angst um sein Leben

HSV-Idol Uwe Seeler hatte bei seinem am Wochenende erlittenen Schwächeanfall Angst um sein Leben: „Ich dachte schon, jetzt ist für mich Feierabend. Neben Problemen mit der Luft hatte ich Schmerzen in der Herz-Gegend. Da kommen einem schon komische Gedanken. Das war nicht schön“, sagte der 84-Jährige der „Bild“.

Der Ehrenbürger der Stadt Hamburg war am Sonntag ins Albertinen Krankenhaus eingeliefert worden, das er am Dienstag wieder verlassen durfte. Am Freitag will sich Seeler zu weiteren Kontrollen wieder in die Klinik in Hamburg-Schnelsen begeben. Vor allem, um seine Ehefrau Ilka zu entlasten. „Ich möchte meine Ilka gern als Krankenschwester entlassen und entlasten. Sie hat ja auch noch andere Dinge um die Ohren, als mir rund um die Uhr helfen zu müssen.“

Terodde über seine Ziele mit dem HSV

Simon Terodde glaubt an eine erfolgreiche Zukunft des HSV. „Wir haben eine sehr interessante und entwicklungsfähige Mannschaft, die das Potenzial hat, in der Bundesliga zu spielen und sich dort auch weiterentwickeln kann“, sagte der Stürmer im Sport1-Podcast „Lieber Fußball“. Allerdings weiß der 32-Jährige, der mit acht Treffern die Torjägerliste der 2. Bundesliga anführt, auch, wie wichtig der Erfolg für den Spitzenreiter ist. „In Hamburg kannst du keinem verklickern, Achter oder Neunter zu werden.“

Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune profitiere von der momentanen Ruhe in der Stadt: „Wir können uns echt auf den Fußball konzentrieren, das macht etwas aus. Die ganze Mannschaft hat Bock auf den Verein und auf die 2. Liga, sie nimmt das an und hat Lust, sich da zu präsentieren und Erfolg zu haben.“

HSV-Marktwerte: Onana ist der große Gewinner

HSV-Juwel Amadou Onana zählt zu den großen Gewinnern des neusten Updates bei den Marktwerten von „Transfermarkt.de". Der 19 Jahre alte Belgier steigerte seinen Wert um 275 Prozent von ursprünglich 400.000 Euro auf nun 1,5 Millionen Euro. Auch die Youngster Manuel Wintzheimer, Stephan Ambrosius und Josha Vagnoman sollen jetzt deutlich mehr wert sein. Die Leistungsträger Sven Ulreich und Simon Terodde zählen dagegen etwas überraschend zu den Verlierern.

Mehr zum Thema:

Verlängert Hrubesch beim HSV bis Weihnachten?

Bleibt der neue Nachwuchschef Horst Hrubesch dem HSV auch über die Saison erhalten? Der Verein würde die Club-Ikone gerne halten. Nun muss der 69 Jahre alte Hrubesch mit sich selbst vereinbaren, ob er die tägliche Arbeit weiterhin bewältigen will. Momentan stehen die Zeichen auf Verlängerung. Wie die „Bild“ berichtet, könnte eine entsprechende Vereinbarung sogar noch vor Weihnachten getroffen werden. Mit dieser Personalie würde der HSV die Weichen für die Zukunft stellen.

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