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HSV #unaufsteigbar: Drastische Reaktionen im Netz

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Aaron Hunt kann es nicht fassen: Der HSV verpasst die Relegation und damit den Aufstieg in die Bundesliga. Der Spott bei Twitter ist dem Verein sicher.

Aaron Hunt kann es nicht fassen: Der HSV verpasst die Relegation und damit den Aufstieg in die Bundesliga. Der Spott bei Twitter ist dem Verein sicher.

Foto: Witters

"Gratulation zum Klassenerhalt": Häme für den HSV, aber auch Aufmunterung – von Jan Delay bis Luisa Neubauer.

Hamburg. Das Spiel war noch keine Sekunde abgepfiffen, da rauschten bei Twitter Häme und Spott auf diesen HSV nieder. Das hat sicherlich keine Mannschaft verdient. Doch das Internet und vor allem die sogenannten sozialen Medien sind gnadenlos. Wir dokumentieren hier einige Reaktionen nach dem kläglichen 1:5 des HSV gegen den SV Sandhausen und der möglichen, aber leider verpassten Relegation.

HSV-Fans müssen jetzt besonders tapfer sein. Und einige zeigten auch bei Twitter, dass ihre Zuneigung zum Verein unkaputtbar ist. Deshalb kam der Hashtag #nurderhsv auch oft zum Tragen, vor allem in den Twitter-Duellen der Fans untereinander. Gemeldet haben sich aber auch Prominente wie Jan Delay (Werder-Fan) und Luisa Neubauer (Klima-Fan).

Der Hashtag #unaufsteigbar hat sich dagegen ziemlich schnell im Netz verbreitet in Zusammenhang mit dem HSV. Die „Unabsteigbar“ in Stellingen, wo sich HSV-Fans über Jahre zum Rudelgucken am S-Bahnhof trafen, wird jetzt ihren Namen „anpassen“ müssen.

HSV patzt und verpasst Relegation: Reaktionen bei Twitter

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Es kamen die üblichen Mengen an Häme zusammen, doch viele Fans und Fußballgucker übten sich auch in feiner Klinge und twitterten Glückwünsche zum Klassenerhalt des HSV. Man könne, schrieb einer, womöglich in der nächsten Saison wieder in der Liga gegen Bayern München spielen. Allerdings gegen deren zweite Mannschaft. Dort spielt derzeit das einstige HSV-Juwel Fiete Arp.

"Peinlicher als Attila Hildmann"

Und bei den klaren Ansagen zur Leistung am letzten Spieltag wurden auch Vergleiche bemüht wie "peinlicher als Attila Hildmann". Das ist der Koch, der sich im Zusammenhang mit der Corona-Krise gerade so weit aus dem Fenster gelehnt hat.

Und auch die üblicherweise als Einzelne verunglimpften wie Aaron Hunt und Rick van Drongelen bekamen ihr Fett weg. Dennis Diekmeier (ehemaliger HSV-Profi und jetzt Torschütze für Sandhausen) war ebenfalls eine stark diskutierte Personalie. Dabei hatte gerade Hunt gezeigt, dass er in einer Stresssituation einen Elfmeter verwandeln kann, dass fast das Tornetz reißt. Der Kapitän muss sich sachlicher Kritik stellen. Aber Hunt wird seine eigene Meinung zu dieser Twitterei haben.

( ryb/HA )

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