HSV-Einzelkritik

Hunt bewirbt sich für neuen Vertrag – Jatta im Formtief

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Kai Schiller
Wohin führt der Weg für den HSV? Gegen Holstein Kiel wurde ein großer Schritt Richtung Aufstieg verpasst.

Wohin führt der Weg für den HSV? Gegen Holstein Kiel wurde ein großer Schritt Richtung Aufstieg verpasst.

Foto: ValeriaWitters/Pool/PA

Und Pohjanpalo trifft und trifft. Doch eine Auswechslung lässt das Spiel gegen Kiel kippen. Der HSV in der Einzelkritik.

Hätte es diese verflixte 94. Minute im Volksparkstadion nicht gegeben, bräuchten wir hier nur über die HSV-Gewinner des Spiels gegen Holstein Kiel zu reden. Doch der 3:3-Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit hat den Finger in die Hamburger Wunde gelegt: Einige Spieler sind von ihrer Bestform doch ein gutes Stück entfernt. Die Einzelkritik.

Pollersbeck: Trotz dreier Gegentore ein eher unspektakulärer Einsatz inmitten des Spektakels.

Vagnoman: Lange Zeit richtig stark, am Ende aber nicht mit dem Glück des Tüchtigen.

Letschert: Nach dem Kurzzeit-Formtief voll auf der Höhe – dummerweise auch beim Nicht-Abseitstreffer in der Nachspielzeit.

Van Drongelen: Erzielte ein Tor (das aber nicht zählte), bereitete einen Treffer indirekt vor (der glücklicherweise zählte) und war nicht ganz unbeteiligt am Gegentreffer zum 2:2 (der dann dummerweise auch noch zählte). Man darf wohl von einem abwechslungsreichen Arbeitstag sprechen.

Leibold: Die Statistiker streiten, ob sich der Schwabe über seine 15. oder seine 18. Vorlage freuen durfte. Unstrittig ist: Er war wieder gut.

Die Bilder des Spiels:

Fein: Eher Staubsauger.

Hunt (bis 62.): Nach dieser Leistung darf sich der Kapitän am Freitag in Dresden über einen neuen Vertrag freuen. Machte ein Tor, gewann ungewöhnlich viele Defensivzweikämpfe. Nach seiner Auswechslung kippte das Spiel.

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Dudziak (ab 62.): Brachte diesmal keine Sicherheit.

Kinsombi (bis 76.): Diesmal keine Gala, aber durchaus solide.

Jung (ab 76.): Brachte keine Sicherheit, die Zweite.

Jatta (bis 90.): Seit dem Ramadan im Formtief.

Harnik (ab 90.): Brachte keine Sicherheit, die Dritte.

Pohjanpalo: Jonas Boldt soll unbestätigten Gerüchten zufolge noch immer unter Schulterschmerzen vom zahlreichen Auf-die-Schulter-Klopfen nach der Verpflichtung des Finnen im Winter leiden. Der Torjäger erzielte sehenswert die Saisontreffer sechs und sieben.

Hinterseer (ab 76.): Brachte keine Sicherheit, die Vierte.

Kittel (bis 76.): Schwach.

Amaechi (ab 76.): Brachte nicht nur keine Sicherheit, sondern regelrecht Unsicherheit. Ganz schwach.

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