Nach Führungswechsel

Ex-HSV-Präsident Hunke setzt Kühne unter Druck

Ex-HSV-Präsident Jürgen Hunke fordert nach dem Führungswwechsel mehr Engagement von Investor Klaus-Michael Kühne.

Ex-HSV-Präsident Jürgen Hunke fordert nach dem Führungswwechsel mehr Engagement von Investor Klaus-Michael Kühne.

Foto: Valeria Witters / WITTERS

Nach der Abberufung von Bernd Hoffmann macht der frühere Vereinschef dem Investor Vorwürfe und fordert mehr Engagement.

Hamburg. Der ehemalige HSV-Präsident Jürgen Hunke fordert nach dem Aus von Vorstandschef Bernd Hoffmann mehr Engagement von Investor Klaus-Michael Kühne. „Jetzt muss Kühne liefern, um Herrn Jansen und seinen Kollegen dabei zu helfen, den HSV wieder auf eine sichere Basis zu stellen“, sagte der 76-Jährige bei „Sport1.de“.

Der HSV hatte sich am Sonnabend von Vorstandschef Hoffmann getrennt und den ehemaligen Nationalspieler Marcell Jansen als Aufsichtsratsvorsitzenden eingesetzt.

Hunke wirft HSV-Investor Kühne Fehler vor

„Man muss Herrn Kühne jetzt in die Verantwortung nehmen“, sagte Hunke. „Er hat in der Vergangenheit einige Fehler gemacht und auf die falschen Leute gesetzt. In den letzten Jahren ist alles schlechter geworden. Der HSV ist abgestiegen, hat viel Geld verbrannt und wechselt immer noch ständig seine Führungskräfte aus.“

Nach dem Aus von Hoffmann bilden Jonas Boldt (Sport) und Frank Wettstein (Finanzen) den Vorstand der HSV Fußball AG. Kühne, der rund 20 Prozent der Anteile hält, galt als Hoffmann-Gegner.

Kühne "begrüßt" Führungswechsel beim HSV

Investor Klaus-Michael Kühne ist nach Medien-Angaben mit dem Aus von Vorstandschef Bernd Hoffmann beim HSV einverstanden. Dem Abendblatt ließ der 82-Jährige auf Anfrage über sein Büro mitteilen, dass er die „jüngste Entwicklung“ begrüße, wolle sie aber nicht weiter kommentieren.

( dpa )

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