HSV-News

HSV hängt Publikumsliebling Jatta ein Preisschild um

Spektakulärer Plan: HSV und St. Pauli gründen eigene Jugendliga. Zwei Talente könnten dagegen in die U 21 abgeschoben werden.

Die HSV-News am Dienstag, den 16. Juli 2019:

  • Ito und Janjicic nur noch in der U21?
  • HSV fordert sieben Millionen für Jatta
  • St. Pauli und HSV gründen eigene Jugendliga
  • Kittel fehlt beim Training
  • 1,3 Millionen durch neue Exklusivpartner

Ito und Janjicic sollen bei der U21 trainieren

Seit Montag ist Tatsuya Ito wieder zurück in Hamburg. Nach seiner Teilnahme mit Japan als Gastland an der Copa América hatte er drei Wochen Urlaub erhalten. Nun stehen für den Außenbahndribbler die medizinischen Leistungstests an, ehe er Mitte der Woche ins Training einsteigen soll. Allerdings nicht ins Profitraining, denn der HSV plant nicht mehr mit seinem quirligen Publikumsliebling. Wie die "Bild" berichtet, soll Ito vorerst bei der U 21 trainieren.

Das gleiche Schicksal soll auch dem Schweizer Vasilije Janjicic drohen, von dem Trainer Dieter Hecking ebenfalls nicht überzeugt ist. Beide Spieler können zudem den Verein verlassen.

Für Ito wäre es bereits der zweite Rückschlag in diesem Sommer, nachdem er bei der Südamerikameisterschaft nicht eine Minute zum Einsatz kam. Etwas anders verhält sich die Situation bei Janjicic, der in den letzten zehn Spielen der abgelaufenen Rückrunde achtmal in der Startelf stand. Doch nun scheint der Mittelfeld-Abräumer beim HSV ausgespielt zu haben. Im Trainingslager in Kitzbühel fehlte Janjicic wegen einer Innenbandverletzung.

HSV hängt Jatta ein Preisschild um

Totz des verpassten Aufstiegs könnte Bakery Jatta in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen. Wie die "Mopo" berichtet, sollen sich in diesem Sommer zwei Erstligisten mit einem Transfer des pfeilschnellen Flügelstürmers beschäftigt haben. Allerdings sollen die Interessenten von der Ablöseforderung des HSV abgeschreckt worden sein. Demnach wollen die Hanseaten ihr 21 Jahre altes Offensivtalent nicht unter sieben Millionen Euro gehen lassen.

Möglicherweise ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Das Transferfenster ist diesmal bis zum 2. September geöffnet. Der HSV will Jatta eigentlich halten, ist aber wie bei allen Profis ab einer gewissen Summe gesprächsbereit. Fortsetzung folgt...

HSV und St. Pauli gründen eigene Jugendliga

Eigentlich verbindet beide Vereine eine tiefe Fanfeindschaft. Doch nun schlagen der HSV und der FC St. Pauli im Jugendbereich offenbar einen gemeinsamen Weg ein. Es ist der Startschuss für ein spannendes Projekt, denn laut der "Bild" wechseln die U-13-Teams der Stadtrivalen in eine eigene Elite-Liga.

Dem Bericht zufolge haben acht Profi-Clubs (HSV, St. Pauli, Werder, Hannover, Wolfsburg, Osnabrück, Kiel und Braunschweig) eine geschlossene Nord-Liga mit dem Namen "NLZ U13-Nordcup" gegründet. Es dürfen ausschließlich Vereine teilnehmen, die über ein Nachwuchsleistungszentrum verfügen. Mit Leistung kann man sich daher nicht für die Liga qualifizieren.

Gespielt werden soll über einen halben Platz und nicht wie in dem Alter üblich von Strafraum zu Strafraum. Dafür tritt jede Mannschaft mit sechs statt acht Feldspielern an. Der Plan soll vorsehen, jeden Spieltag ein kleines Turnier mit drei Vereinen (zwei Teams pro Verein) sowie Playoffs zum Saisonende auszutragen. Noch offen sei, ob sich der HSV und St. Pauli von der Hamburger Meisterschaft abmelden oder mit jüngeren Teams teilnehmen.

Kittel fehlt beim Training

Nach dem Trainingslager in Kitzbühel ist der HSV wieder zurück im heimischen Volkspark. Bei der Einheit am Dienstag fehlte der neue Offensivmann Sonny Kittel. Auf Nachfrage teilte der Club mit, dass es sich um eine Belastungssteuerung handelt. Was auch sonst...

1,3 Millionen durch neue Exklusivpartner

Auch im zweiten Jahr im Fußball-Unterhaus fahren die Sponsoren weiter auf den HSV ab. In den zurückliegenden Tagen konnte der Club zunächst Wettanbieter Admiralbet als Exklusivpartner gewinnen, kurz darauf verlängerte mit Hanse-Merkur ein weiterer exklusiver Sponsor. Laut der "Bild" sollen beide Deals den Hanseaten Einnahmen in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro einbringen. Geld, das der klamme Verein dringend benötigt.