Aber was meint er?

HSV-Rapper Elvis bricht mit seinem Club via Facebook

HSV-Rapper Elvis bei einer Fanparty in der Fischauktionshalle (Archivbild).

HSV-Rapper Elvis bei einer Fanparty in der Fischauktionshalle (Archivbild).

Foto: Witters

Allerdings fehlt in seinem durchaus ausführlichen Statement ein entscheidendes Detail. Auf Nachfrage reagiert er nebulös.

Hamburg. Michael Kröger, der unter HSV-Anhängern als HSV-Rapper Elvis bekannt ist, musste etwas loswerden. Auf Facebook postete der Musiker, der auch mehrere HSV-Alben veröffentlicht hat, bereits am Sonntagabend ein Statement, das überdeutlich und zugleich komplett unverständlich ist. „Leider hat sich in den letzten Jahren für mich auch vieles zum Negativen entwickelt“, schreibt er, und kritisiert seinen einstigen Herzensclub heftig: „Die Firma, die sich inzwischen als unser Verein ausgibt, kann ich allerdings nicht mehr derart unterstützen, wie ich es in der Vergangenheit getan habe.“

In einem weiteren Post schreibt Elvis, der eigentlich als Lehrer Deutsch und Gesellschaftskunde an einer Stadtteilschule unterrichtet: „Wenn wirtschaftliche Interessen und Geldgier weit über Menschlichkeit und Moral stehen, kann ich nicht weiterjubeln wie bisher.“

Warum der Bruch? Elvis reagiert nebulös

Allerdings völlig offen lässt der Musiker, der erst kürzlich mit Ex-HSV-Profi Lewis Holtby einen Song rausgebracht hat, warum genau er so sehr vom HSV enttäuscht ist. Er schreibt zwar, dass er auf Nachfrage die Hintergründe seiner Entscheidung gerne erläutern würde. Doch auf Bitte des Abendblatts, genau dies zu tun, schreibt Elvis lediglich etwas nebulös, dass er nun kein weiteres Öl ins Feuer gießen wolle, sich zeitnah aber deutlicher fassen werde.

Elvis & Papa mit Lewis Holtby – Hurrikan